iOS 26.3: Apple testet unsichtbare Sicherheits-Updates
08.01.2026 - 14:52:12Apple hat die Beta-Phase für iOS 26.3 eingeleitet. Im Zentrum stehen neue, nahezu unsichtbare Sicherheitspatches und erweiterte Funktionen für die Wallet-App. Das Update soll das iPhone weiter zum zentralen Tresor für sensible Daten machen.
Hintergrund-Updates patchen Lücken im Schlaf
Das wichtigste neue Feature heißt “Background Security Improvements”. Es ersetzt die bisherigen “Rapid Security Responses”. Das System schließt Sicherheitslücken in Systembibliotheken wie WebKit automatisch – oft ohne Neustart oder Nutzeraktion.
- Die Updates sind standardmäßig aktiviert (“Automatically Install”).
- Nutzer können sie in den Datenschutzeinstellungen deaktivieren, was Experten jedoch dringend abraten.
- Die neue Architektur soll stabiler sein und fehlerhafte Updates im Notfall zurückziehen können, ohne das System zu stören.
Branchenbeobachter werten dies als direkte Antwort auf immer komplexere Zero-Day-Exploits. Apple entkoppelt so die Sicherheitsmechanismen vom regulären Feature-Update-Zyklus und kann schneller reagieren.
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Wallet-App wird zum digitalen Tresor
Parallel rüstet Apple seine Wallet-App massiv auf. Nutzer können nun auch Daten ihrer physischen Kreditkarten speichern – inklusive Kartennummer und CVC.
Die sensiblen Daten werden ausschließlich lokal und im iCloud-Schlüsselbund mit der “Liquid Glass”-Verschlüsselung gesichert. Der Zugriff ist strikt durch Face ID oder Touch ID geschützt. Eine reine Archivierungsfunktion: Kontaktloses Bezahlen ist mit diesen manuell eingetragenen Karten nicht möglich.
Apple Intelligence verfolgt Pakete lokal
Einen Paradigmenwechsel gibt es bei der Bestellverfolgung. Statt auf Händler-Anbindungen setzt Apple nun auf seine On-Device-KI “Apple Intelligence”.
Das System analysiert lokal eingehende E-Mails nach Tracking-Nummern und stellt die Lieferdaten in der Wallet-App übersichtlich dar. Der große Vorteil: Die Daten verlassen das Gerät nicht, was einen deutlichen Sicherheitsvorteil gegenüber Drittanbieter-Apps bietet.
Mehr Kontrolle und digitale Identität
Apple reagiert auch auf Nutzerkritik. Nach ärgerlichen Werbe-Pushs für einen Formel-1-Film im letzten Jahr, gibt es jetzt mehr Kontrolle. In den Wallet-Einstellungen findet sich ein separater Schalter für “Angebote & Aktionen”, um Marketing-Benachrichtigungen abzustellen.
Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Akzeptanz der digitalen ID voran. Über 250 US-Flughäfen und Dienste wie Uber Eats akzeptieren sie bereits für Altersverifikationen. Dabei werden nur minimale Daten (z.B. “älter als 21”) übermittelt.
Der finale Release von iOS 26.3 für alle Nutzer wird für Februar 2026 erwartet. Neben weiteren Stabilitätsverbesserungen dürfte Apple dann weitere Partnerschaften für die digitale ID bekanntgeben.
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