iOS 26.3: Apple schließt kritische Lücken und erleichtert Wechsel zu Android
16.02.2026 - 21:09:12Apple schließt mit iOS 26.3 Dutzende Sicherheitslücken und führt ein neues Android-Transfer-Tool ein. Das am 11. Februar 2026 veröffentlichte Update ist ein Pflichttermin für alle Nutzer von iPhone 11 und neuer. Es behebt eine gefährliche Zero-Day-Schwachstelle und bringt neue Datenschutzoptionen.
Dringende Sicherheits-Patches für kritische Schwachstellen
Das Herzstück des Updates ist ein umfassendes Sicherheits-Overhaul. Insgesamt werden 39 Sicherheitslücken geschlossen, die Angreifern Zugriff auf private Daten, das Abstürzen von Apps oder sogar die vollständige Kontrolle über ein Gerät ermöglicht hätten. Besonders brisant: Eine Zero-Day-Schwachstelle im Dynamic Link Editor (dyld), einer zentralen Systemkomponente.
Diese Lücke hätte es Schadcode ermöglicht, die standardmäßigen Sicherheitsprotokolle des Systems zu umgehen. Im schlimmsten Fall könnten so Spyware oder andere Malware unbemerkt installiert werden – eine Gefahr für Journalisten, Geschäftsleute und alle Nutzer. Die sofortige Installation des Updates ist daher der effektivste Schutz für persönliche und sensible Daten.
Nahtloser Wechsel mit neuem „Zu Android übertragen“-Tool
In einer bemerkenswerten Kehrtwette hin zu mehr Interoperabilität führt Apple ein „Zu Android übertragen“-Tool ein. Dieses Feature, in Zusammenarbeit mit Google entwickelt, vereinfacht den Umstieg vom iPhone auf ein Android-Gerät erheblich.
In den Einstellungen findet sich nun die Option, Fotos, Nachrichten, Kontakte und App-Daten drahtlos zu übertragen – einfach durch Nebeneinanderlegen der Geräte. Die Notwendigkeit umständlicher Drittanbieter-Apps entfällt damit. Für den Transfer nutzt das Tool eine neue, hochbandbreitige Wi-Fi-Verbindung, die auch für andere EU-spezifische Features implementiert wird.
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Mehr Datenschutz und verfeinerte Benutzeroberfläche
Apple setzt seinen Fokus auf Nutzer-Privatsphäre fort und führt die Einstellung „Präzisen Standort beschränken“ ein. Auf neueren Geräten mit C1- oder C1X-Modems können Nutzer so verhindern, dass Mobilfunknetze ihren exakten Standort erhalten. Statt einer genauen Adresse teilt das iPhone dann nur eine allgemeine, auf Stadtteilebene verwaschene Position mit. Dies betrifft ausdrücklich nicht Dienste wie „Wo ist?“ oder die Standortfreigabe mit Freunden.
Optisch ändert sich ebenfalls etwas: Die bisher kombinierte Kategorie „Wetter und Astronomie“ für Hintergrundbilder wurde getrennt. Drei neue, vorgefertigte Wetter-Hintergründe mit verschiedenen Schriftarten und Widget-Layouts bieten mehr Möglichkeiten zur Personalisierung.
Strategische Anpassung an Regulierung und Markt
Das Update spiegelt Apples strategische Prioritäten wider: Die Reputation für Sicherheit und Datenschutz wird gestärkt, gleichzeitig passt sich der Konzern regulatorischen Druck an – insbesondere in der Europäischen Union. Das Android-Transfer-Tool ist ein direktes Zugeständnis an den Wunsch nach plattformübergreifender Kompatibilität.
Neben den genannten Features enthält iOS 26.3 auch Änderungen zur Einhaltung des Digital Markets Act (DMA) der EU, darunter Frameworks für die Nahfeld-Kopplung mit Zubehör von Drittanbietern. Eine in der Beta getestete „Benachrichtigungsweiterleitung“ an Nicht-Apple-Smartwatches hat es nicht in die finale Version geschafft, könnte aber später folgen.
Der nächste Schritt ist bereits in Arbeit: Die erste Beta von iOS 26.4 wird für die letzte Februarwoche erwartet. Die öffentliche Version soll Ende März oder Anfang April erscheinen und könnte größere Verbesserungen für Siri – möglicherweise angetrieben von Googles Gemini-KI – sowie neue Emoji und Verfeinerungen der „Liquid Glass“-Oberfläche bringen.
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