iOS 26.3: Apple ebnet Weg für verschlüsselte Chats mit Android
23.01.2026 - 18:04:11Apple schließt die größte Sicherheitslücke im mobilen Ökosystem. Der bevorstehende iOS-Update 26.3 legt die technische Basis für Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhones und Android-Geräten frei. Damit könnte das jahrelange Gefälle zwischen „blauen“ und „grünen“ Chatblasen endgültig fallen.
Die technische Grundlage steht
Entwickler fanden in der aktuellen Beta-Version den entscheidenden Code. Die Messages-App wird für verschlüsselte RCS-Gespräche vorbereitet. Neu sind Einstellungen in den Carrier-Konfigurationsprofilen, die es Mobilfunkanbietern ermöglichen, die Verschlüsselung für RCS zu aktivieren. Apple baut die Funktion also ein, doch die finale Freischaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern.
Dieser Schritt ist Voraussetzung für den RCS Universal Profile 3.0-Standard. Die bisherige RCS-Implementierung in iOS 18 nutzte ein älteres Profil. Erst Version 3.0 ermöglicht echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten, Fotos und Videos zwischen den Plattformen. Neben der Sicherheit bringt der neue Standard auch iMessage-ähnliche Funktionen: das Bearbeiten und Widerrufen von Nachrichten, direkte Antworten und verbesserte Emoji-Reaktionen.
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Ende der „grünen Blasen“-Frustration?
Für Millionen Nutzer war die Kluft zwischen den Systemen ein Dauerärgernis. Schlechtere Medienqualität, eingeschränkte Features und mangelnde Privatsphäre prägten Chats zwischen iPhone und Android. Verschlüsseltes RCS soll diese Barrieren einreißen.
Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, profitieren plattformübergreifende Gespräche vom gleichen hohen Sicherheitsniveau wie iMessage. Nachrichten lassen sich dann nicht mehr von Dritten abfangen und mitlesen. Apple reagiert damit auf jahrelange Nutzerforderungen und modernisiert den Standard für die Kommunikation mit der Android-Welt.
Rollout hängt von den Netzbetreibern ab
Die Einführung wird nicht sofort mit dem iOS-Update kommen. Die Entdeckung der Carrier-Einstellungen deutet auf einen gestaffelten, netzbetreibergesteuerten Rollout hin. In der Beta tauchten die Einstellungen zunächst bei vier französischen Anbietern auf – ein Hinweis auf regionale Tests vor einem globalen Start.
Der Zeitplan ist daher ungewiss. Jeder Mobilfunkanbieter muss den RCS-Standard 3.0 in seinem Netz implementieren. Branchenbeobachter rechnen mit einem allmählichen Prozess, der sich über das Jahr ziehen könnte. Eine flächendeckende Verfügbarkeit könnte erst mit iOS 27 Realität werden.
Strategische Kehrtwende unter Druck
Apples Schritt markiert einen bedeutenden strategischen Wandel. Jahrelang positionierte der Konzern iMessage als exklusives Premium-Ökosystem. Doch wachsender regulatorischer Druck – insbesondere durch den Digital Markets Act (DMA) der EU – und anhaltende öffentliche Kampagnen von Wettbewerbern zwangen zum Umdenken.
Die Entwicklung könnte einen Hauptkonfliktpunkt zwischen iOS und Android entschärfen. Indem Apple die Sicherheit und Funktionalität der „grünen Blasen“ verbessert, wertet es die Nutzererfahrung seiner Kunden außerhalb des eigenen Ökosystems auf. Eine stillschweigende Anerkennung der vernetzten Realität moderner Kommunikation.
Was Nutzer erwartet
Die öffentliche Version von iOS 26.3 wird voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar erscheinen. Neben den RCS-Vorbereitungen enthält das Update ein vereinfachtes Tool zum Datenumzug von iPhone auf Android sowie neue Benachrichtigungs-Weiterleitungsfunktionen für EU-Nutzer.
Nutzer sollten in den kommenden Wochen in den Einstellungen nach dem Update suchen. Der Start voll verschlüsselter RCS-Nachrichten hängt dann von Ankündigungen der einzelnen Mobilfunkanbieter ab. Es geht nicht um ein simples Software-Update, sondern um den Beginn einer sichereren und einheitlicheren Messaging-Ära für alle Smartphone-Nutzer.
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