Apple, Android-Wechsel

iOS 26.3: Apple baut Android-Wechsel direkt ins System ein

12.02.2026 - 05:23:11

Apple integriert mit iOS 26.3 ein natives Tool für den Datenumzug zu Android. Google erweitert die AirDrop-Kompatibilität, was eine pragmatische Annäherung der Tech-Rivalen markiert.

Apple macht den Absprung von iPhone zu Android so einfach wie nie. Mit dem neuen Update iOS 26.3 integriert der Konzern erstmals ein natives Tool für den kompletten Datenumzug in sein Betriebssystem. Gleichzeitig treibt Google die Kompatibilität mit Apples AirDrop voran. Gemeinsam reißen die Tech-Rivalen die Mauern zwischen ihren Ökosystemen ein.

Ein Klick für den kompletten Umzug

Das Herzstück des Updates ist die neue Funktion „Zu Android übertragen“. Bisher benötigten Wechselwillige die separate App „Switch to Android“ von Google. Jetzt findet sich die Option direkt in den iPhone-Einstellungen unter „Allgemein > iPhone übertragen oder zurücksetzen“. Während der Einrichtung eines neuen Android-Geräts baut das Tool eine direkte, drahtlose Verbindung auf. Es überträgt Fotos, Nachrichten, Kontakte, Kalender und sogar einige Apps und Passwörter. Verfügbar ist das Update für alle kompatiblen iPhones ab dem Modell XS.

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Google kontert mit erweitertem Quick Share

Parallel zu Apples Schritt arbeitet Google daran, die Kommunikation zwischen den Plattformen nahtloser zu machen. Eric Kay, Vizepräsident für Android-Entwicklung, bestätigte, dass die Quick-Share-Funktion bald auf mehr Android-Geräte ausgeweitet wird. Diese ermöglicht bereits die direkte Dateifreigabe mit iPhones und iPads über das AirDrop-Protokoll – bisher jedoch nur auf Google-eigenen Pixel-Handys. Nach erfolgreicher Kompatibilitätsarbeit will Google die Funktion nun mit Partnern in das gesamte Android-Ökosystem bringen. Ankündigungen weiterer Hardware-Partner stehen laut Kay „sehr bald“ bevor.

Druck von Regulierern treibt Öffnung voran

Diese beispiellose Annäherung geschieht nicht freiwillig. Beide Konzerne stehen unter massivem regulatorischem Druck, vor allem aus der Europäischen Union. Gesetze wie der Digital Markets Act (DMA) zwingen Tech-Giganten dazu, ihre „walled gardens“ zu öffnen und Nutzern mehr Wahlfreiheit zu geben. Die neuen Datentransfer-Tools werden von Branchenbeobachtern als direkte Antwort auf diese Vorgaben gewertet. Indem Apple den Ausstieg aus seinem iOS-Ökosystem erleichtert, demonstriert das Unternehmen Compliance. Die Funktion, obwohl von EU-Vorgaben beeinflusst, wird global bereitgestellt.

Vom erbitterten Konkurrenzkampf zur pragmatischen Kooperation

Die Entwicklungen markieren eine Zeitenwende im historisch erbitterten Konkurrenzkampf zwischen Apple und Google. Jahrelang diente die Schwierigkeit eines Plattformwechsels als mächtiges Mittel zur Kundenbindung. Dass Apple nun selbst ein native Umzugs-Tool liefert, ist ein klares Eingeständnis: Das Spiel hat sich geändert. Zusammen mit Googles Quick-Share-Offensive und der laufenden Zusammenarbeit an Standards wie RCS für Nachrichten deutet sich eine neue, pragmatischere Ära der Kooperation an.

Die Branche reagiert damit auf die Realität der Nutzer: Immer mehr Menschen besitzen Geräte aus verschiedenen Ökosystemen und erwarten nahtlose Interaktion. Die grundlegende Hürde der Datenmigration zu beseitigen, ist daher nicht nur eine Reaktion auf Regulierer, sondern auch eine Anpassung an den Wunsch nach technologischer Freiheit.

Was kommt als nächstes?

Die Fortschritte vom Frühjahr 2026 sind wohl erst der Anfang. Mit der angekündigten Ausweitung von Quick Share wird die Dateifreigabe zwischen Android und Apple in diesem Jahr zur Selbstverständlichkeit. Zudem legt Apple in iOS 26.3 mit der Integration von verschlüsseltem RCS den Grundstein, um die berüchtigte „grüne Blase“ in iMessage aufzuwerten und die Kommunikation zwischen den Plattformen sicherer und funktionsreicher zu machen. Wenn sich technologische und regulatorische Kräfte weiter bündeln, dürften die digitalen Mauern zwischen iOS und Android in den kommenden Monaten weiter bröckeln – zum Vorteil der Verbraucher.

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