Ukraine, Russland

Ukraine und Russland tauschen weitere Kriegsgefangene

06.03.2026 - 12:51:17 | dpa.de

Innerhalb von zwei Tagen haben die Ukraine und Russland zum zweiten Mal Kriegsgefangene ausgetauscht.

"Weitere 300 Verteidiger kehren aus der russischen Gefangenschaft zurück", schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Russland habe ebenfalls zwei ukrainische Zivilisten übergeben. Die zwischen 26 und 60 Jahre alten Militärs sind demnach zum Teil seit 2022 in Kriegsgefangenschaft gewesen.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Vorgang. Die 300 von der Ukraine erhaltenen russischen Soldaten seien derzeit in Belarus und würden anschließend nach Russland gebracht. Tags zuvor hatte der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski einen Austausch von jeweils 500 Kriegsgefangenen in zwei Etappen angekündigt. In der ersten Etappe hatten beide Seiten am Donnerstag je 200 gefangene eigene Soldaten zurückerhalten. Dieser Austausch wurde übereinstimmenden Angaben nach von den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten vermittelt. Kiew und Moskau hatten sich auf den Austausch im Februar im schweizerischen Genf geeinigt.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

boerse | 68641301 |

Weitere Meldungen

Zank ums Öl: Darum streiten Ungarn und die Ukraine Hat der ukrainische Präsident Selenskyj dem ungarischen Regierungschef Orban mit der Armee gedroht? Im Westen sollte die Ukraine eigentlich Ruhe haben, doch es brodelt im Verhältnis zum Nachbarn. (Ausland, 06.03.2026 - 14:02) weiterlesen...

Kiew wirft Budapest Geiselnahme und Diebstahl vor Der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um den Transit von Öllieferungen aus Russland hat mit einem Geiselnahmevorwurf aus Kiew eine neue Eskalationsstufe erreicht. (Boerse, 06.03.2026 - 06:15) weiterlesen...

USA: Indien darf zeitlich begrenzt russisches Öl kaufen. Über Monate hatten die USA Druck auf Indien ausgeübt, damit das Land kein russisches Öl kauft. Jetzt machen sie eine Ausnahme. Der Krieg im Iran beeinträchtigt den globalen Ölmarkt. (Wirtschaft, 06.03.2026 - 04:22) weiterlesen...

Kiew wirft Budapest Geiselnahme und Diebstahl vor. Nun droht sich der Streit gefährlich hochzuschaukeln. Zwischen dem als prorussisch geltenden ungarischen Regierungschef Orban und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj gibt es seit langem Spannungen. (Ausland, 06.03.2026 - 00:49) weiterlesen...

Selenskyj kündigt weitere Gefangenenaustausche an. Der ukrainische Präsident Selenskyj nennt eine positive Tendenz, bleibt in einer Frage aber skeptisch. Im Schatten des Iran-Kriegs gibt es Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. (Ausland, 05.03.2026 - 20:51) weiterlesen...

Raffinerie PCK bleibt von US-Ölsanktionen befreit. US-Sanktionen gegen den russischen Ölsektor hätten die Spritversorgung gefährdet. Doch jetzt bleibt die Rosneft-Tochter dauerhaft davon befreit. Nach bangem Warten kann die Raffinerie PCK aufatmen. (Wirtschaft, 05.03.2026 - 18:18) weiterlesen...