Immobilienpreise ziehen nach Stagnation wieder an
26.02.2026 - 04:48:39 | boerse-global.deNach einer Phase der Stagnation steigen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland wieder. Aktuelle Daten zeigen einen moderaten, aber deutlichen Aufwärtstrend. Getrieben wird er von einer anhaltend hohen Nachfrage, einem knappen Angebot und einem stabileren Zinsumfeld.
Die Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) für das vierte Quartal 2025 bestätigen die Trendwende. Für das Gesamtjahr 2026 prognostizieren Institute wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) einen durchschnittlichen Preisanstieg von etwa 3 bis 4 Prozent. Damit ist die Phase der preislichen Korrektur offenbar beendet.
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Das große Problem: Es fehlen Hunderttausende Wohnungen
Der zentrale Preistreiber ist ein strukturelles Problem: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Bundesweit fehlen Studien zufolge hunderttausende Wohnungen. Gleichzeitig hat die Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2025 einen Tiefpunkt erreicht. Dieser massive Nachfrageüberhang trifft auf einen historisch knappen Bestandsmarkt – und drückt die Preise nach oben.
Metropolen ziehen mit Plus von 4,7 Prozent davon
Die Erholung verläuft nicht überall gleich. In den sieben größten Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf – ist der Trend am stärksten. Dort stiegen die Preise im vierten Quartal 2025 im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,7 Prozent. Spitzenreiter war Frankfurt am Main mit einem Plus von 5,7 Prozent. In ländlicheren, strukturschwächeren Regionen fällt die Entwicklung hingegen verhaltener aus.
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Bauzinsen geben Planungssicherheit
Nach den abrupten Erhöhungen der Vorjahre hat sich das Zinsumfeld stabilisiert. Die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen bewegen sich derzeit zwischen 3,3 und 4,0 Prozent. Experten erwarten eine Seitwärtsbewegung in den kommenden Monaten. Diese Stabilisierung gibt Kaufinteressenten wieder mehr Planungssicherheit. Die Phase der extrem günstigen Finanzierungen ist zwar vorbei, doch die Erosion der Leistbarkeit hat gestoppt.
Was bedeutet das für Käufer?
Die Phase fallender Preise ist vorüber. Für das restliche Jahr 2026 rechnen Marktbeobachter mit moderaten, aber stetigen Steigerungen. Große Preissprünge wie in den Boomjahren sind jedoch nicht zu erwarten. Stattdessen gewinnt die Qualität einer Immobilie, vor allem ihr energetischer Zustand, immer mehr an Bedeutung. Für Kaufinteressenten bietet das stabile Zinsumfeld jetzt ein Fenster für kalkulierbare Finanzierungen. Die größte Herausforderung des Marktes – der massive Wohnungsmangel – bleibt jedoch ungelöst.
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