Immobilienpreise, Metropolen

Immobilienpreise in Metropolen ziehen wieder an

28.01.2026 - 23:32:12

Deutsche Großstädte erleben wieder steigende Immobilienpreise. Berlin und Hamburg zeigen die stärkste Dynamik, während Experten eine Phase moderaten Wachstums erwarten.

Die Preise für Wohnimmobilien in deutschen Großstädten steigen wieder. Besonders in Berlin und Hamburg signalisieren aktuelle Daten eine spürbare Erholung nach der Phase der Korrekturen. Experten sehen die Talsohle durchschritten und eine neue Phase moderaten Wachstums eingeläutet.

Berlin und Hamburg führen die Erholung an

Der Aufwärtstrend zeigt sich regional sehr unterschiedlich, ist in den Metropolen aber klar. In Berlin legten die Angebotspreise für Bestandswohnungen im letzten Quartal 2025 um 2,3 Prozent zu. Bei Neubauten waren es 2,2 Prozent. Damit setzt sich die Hauptstadt an die Spitze der Preisdynamik.

Auch Hamburg zeigt nach oben. Die Neuvertragsmieten stiegen hier im vierten Quartal laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) um 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Dieser Mietdruck beeinflusst auch die Kaufpreise. Bundesweit stiegen die Preise für Eigentumswohnungen 2025 bereits um 3,8 Prozent.

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Warum kehrt jetzt die Ruhe zurück?

Die Gründe für die Trendwende sind vielschichtig. Ein wesentlicher Faktor ist die Stabilisierung der Bauzinsen. Käufer haben sich an das neue, höhere Niveau gewöhnt und gewinnen wieder Planungssicherheit.

Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp. Hohe Baukosten und Lieferengpässe bremsen den Neubau. Diese Lücke trifft auf eine ungebrochen hohe Nachfrage, getrieben durch Zuzug in die Städte. Die sogenannte „Corona-Stadtflucht“ scheint vorbei – die urbanen Zentren gewinnen wieder an Attraktivität.

München und Stuttgart hinken hinterher

Trotz des allgemeinen Aufwärtstrends entwickeln sich die Märkte sehr differenziert. Während Berlin stark zulegt, fiel das Wachstum in anderen Top-Städten verhaltener aus:
* München: +0,7 Prozent
* Stuttgart: +1,1 Prozent

In Berlin stiegen die Transaktionspreise für Bestandsimmobilien 2025 im Schnitt um 3 Prozent auf rund 5.140 Euro pro Quadratmeter. Der durchschnittliche Preis für eine Wohnung lag bei etwa 372.100 Euro. Innerhalb der Stadt gibt es enorme Spannen: von rund 3.180 Euro/m² in Marzahn-Hellersdorf bis zu 6.030 Euro/m² in Mitte.

Moderate Zuwächse als neue Normalität?

Branchenexperten deuten die Zahlen als Zeichen der Normalisierung. Nach den Korrekturen 2022 und 2023 tritt der Markt nun in eine Phase moderater Zuwächse ein. Für 2026 erwarten Analysten ein durchschnittliches Preiswachstum zwischen 2 und 4 Prozent.

Diese Einschätzung wird durch eine gestiegene Kreditnachfrage untermauert. Im ersten Halbjahr 2025 lag das Kreditvolumen für Wohnungskäufe bereits deutlich über dem Vorjahresniveau. Bleibende Risiken wie eine schwache Konjunktur könnten den Aufwärtstrend jedoch dämpfen.

Lohnt sich das Abwarten noch?

Für Kaufinteressenten zeichnet sich ein klares Bild ab: Ein Abwarten auf sinkende Preise dürfte sich nicht lohnen. Mögliche Zinsvorteile könnten durch die steigenden Immobilienpreise aufgezehrt werden. Der Mangel an Wohnraum in Ballungszentren bleibt ein preistreibender Faktor.

Verkäufer in gefragten städtischen Lagen können von der wieder anziehenden Nachfrage profitieren. Ob sich der positive Trend verfestigt, wird die Entwicklung in den kommenden Monaten zeigen.

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