Aktie, Bittere

HP Aktie: Bittere Prognose-Korrektur

13.04.2026 - 14:35:13 | boerse-global.de

Trotz Umsatzwachstum und Erfolgen mit KI-PCs dämpft HP seine Jahresprognose. Grund sind stark gestiegene Kosten für Speicherkomponenten, die die Margen belasten.

HP Aktie: Bittere Prognose-Korrektur - Foto: über boerse-global.de

HP Inc. steckt in einem Dilemma. Während der Konzern bei KI-fähigen PCs massiv Boden gutmacht, fressen explodierende Komponentenkosten die Margen wieder auf. Die jüngste Korrektur der Jahresprognose zeigt deutlich, wie stark die Abhängigkeit von teuren Speicherchips das Geschäft derzeit ausbremst.

Die Speicher-Falle schnappt zu

Eigentlich lesen sich die Zahlen zum ersten Quartal 2026 solide: Der Umsatz kletterte um knapp sieben Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar. Besonders die PC-Sparte trieb das Wachstum an. Allerdings trübt ein massiver Kostenanstieg bei Speicherbausteinen die Bilanz. DRAM- und NAND-Komponenten machen mittlerweile rund 35 Prozent der Materialkosten eines PCs aus – fast doppelt so viel wie im historischen Durchschnitt.

Diese Speicher-Inflation zwingt das Management dazu, die Erwartungen für das Gesamtjahr zu dämpfen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie wird sich voraussichtlich nur noch am unteren Ende der Spanne von 2,90 bis 3,20 Dollar bewegen. HP versucht gegenzusteuern, indem Preise angepasst und langfristige Lieferverträge mit neuen Zulieferern gesichert werden.

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Fokus auf KI und Software

Trotz des Kostendrucks setzt HP voll auf die Transformation des Portfolios. Mehr als jeder dritte ausgelieferte PC ist inzwischen KI-fähig und mit speziellen Recheneinheiten ausgestattet. Mit der neuen Software-Ebene „HP IQ“ will der Konzern zudem die Abhängigkeit vom reinen Hardware-Verkauf verringern und ein Ökosystem schaffen, das PCs, Drucker und Videokonferenzsysteme intelligent vernetzt.

An der Börse spiegelt sich die Skepsis der Anleger jedoch deutlich wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits über 17 Prozent an Wert verloren und notiert mit 15,55 Euro nur noch hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief von 15,42 Euro. Mit einem RSI von 24,2 gilt der Titel technisch zwar als überverkauft, die fundamentale Belastung durch die Chip-Preise wiegt für Marktteilnehmer derzeit schwerer.

Wichtige Termine für Aktionäre

Am 16. April steht die jährliche Hauptversammlung an. Neben der Wahl von zwölf Direktoren wird die Abstimmung über die Vergütung des Managements und ein Aktionärsantrag für einen unabhängigen Verwaltungsratsvorsitzenden erwartet. Zudem läuft die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für den Interim-CEO Bruce Broussard.

  • 16. April 2026: Hauptversammlung der Aktionäre
  • 27. Mai 2026: Voraussichtliche Bekanntgabe der Q2-Ergebnisse
  • 02. Juli 2026: Erwartete nächste Dividendenzahlung

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die eingeleiteten Preisanpassungen ausreichen, um den Kostendruck bei den Komponenten abzufedern. Besonders die Veröffentlichung der Zweitquartalszahlen Ende Mai dürfte Aufschluss darüber geben, wie stabil die Nachfrage nach den margenstärkeren KI-PCs tatsächlich ist.

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