Griffkraft, Gesundheitsindikator

Griffkraft: Der unterschätzte Gesundheitsindikator

01.02.2026 - 02:00:11

Ein fester Händedruck zeigt mehr als nur Höflichkeit – er verrät viel über Ihre Gesundheit. Die Griffkraft entwickelt sich zum entscheidenden Indikator für Lebenserwartung und biologisches Alter. Gezieltes Training der Hände wird so zur einfachen Strategie für ein längeres, selbstbestimmtes Leben.

Diese Kraft ist ein präziser Spiegel der körperlichen Verfassung. Internationale Studien belegen: Eine schwache Griffkraft erhöht das Risiko für chronische Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten. Die Messung mit einem Dynamometer gilt Experten daher als neues „Vitalzeichen“, vergleichbar mit Blutdruck oder Puls.

Die Bedeutung geht weit über Handmuskeln hinaus. Die Griffkraft dient als Indikator für die gesamte Skelettmuskulatur. Der natürliche Muskelabbau im Alter – die Sarkopenie – führt zu Schwäche und erhöhtem Sturzrisiko. Eine niedrige Griffkraft ist ein Hauptmerkmal dieser Erkrankung.

Unsere Muskulatur ist zudem ein hormonaktives Organ. Sie produziert entzündungsregulierende Botenstoffe, die Myokine. Eine starke Muskulatur unterstützt so aktiv das Immunsystem. Studien zeigen: Schon ein Rückgang der Griffkraft um fünf Kilogramm kann das Sterberisiko um bis zu 16 Prozent erhöhen.

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So stärken Sie Ihre Hände – drei einfache Übungen

Dem Kraftverlust können Sie aktiv entgegenwirken. Bereits weniges tägliches Training bringt signifikante Verbesserungen.

  • Kneten und Drücken: Stressbälle, Tennisbälle oder spezielle Handtrainer kräftigen die Griffmuskulatur.
  • Hanteln und Tragen: Das Halten von Kurzhanteln oder das Tragen schwerer Taschen („Farmer’s Walk“) stärkt Unterarme und Griff.
  • Abhängen an der Stange: „Dead Hangs“ fordern die Griffkraft maximal und verbessern die Kraftausdauer.

Experten raten: Beginnen Sie mit leichten Gewichten und steigern Sie sich langsam. Regelmäßigkeit ist wichtiger als hohe Intensität.

Der überraschende Link zum Gehirn

Die Relevanz starker Hände reicht bis in den kognitiven Bereich. Forschungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen Griffkraft und geistiger Leistungsfähigkeit im Alter hin. Eine schwächere Kraft wird mit schlechteren kognitiven Funktionen in Verbindung gebracht.

Wissenschaftler vermuten: Die körperliche Aktivität, die zu höherer Griffkraft führt, hat auch nervenschützende Effekte. Regelmäßiges Krafttraining fördert die Durchblutung und kann helfen, die geistige Fitness länger zu erhalten.

Einfaches Screening für die Zukunft

Die Griffkraftmessung etabliert sich als standardisiertes Instrument in der Medizin. Ihre einfache und kostengünstige Durchführung macht sie ideal zur Früherkennung von Risiken, besonders bei älteren Menschen.

Zukünftige Forschung will die Grenzwerte verfeinern und die Messung in Routineuntersuchungen integrieren. Das Ziel: Risikopatienten früher identifizieren und gezielte Bewegungsprogramme einleiten. Der einfache Händedruck wird so zum Werkzeug für mehr Lebensjahre in Gesundheit.

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