Gold, Krisenwährung

Gold: Krisenwährung bleibt gefragt

24.02.2026 - 03:23:18 | boerse-global.de

Der Goldpreis stabilisiert sich bei 5.242 US-Dollar, angetrieben durch schwaches US-Wachstum und anhaltende Inflation. Minenaktien wie B2Gold zeigen Stärke, während Analysten langfristig optimistisch bleiben.

Gold: Krisenwährung bleibt gefragt - Foto: über boerse-global.de
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Neue geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die Ankündigung einer globalen US-Zollpolitik von 15 Prozent lenken Kapitalströme heute verstärkt in sichere Häfen. Vor allem die Kombination aus enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten und anhaltendem Inflationsdruck untermauert die aktuelle Stärke des Edelmetalls.

Der Goldpreis (XAU/USD) stabilisierte sich heute nach einem volatilen Handelsstart bei rund 5.242 US-Dollar. Während der asiatischen Sitzung legte Spot-Gold zunächst um 1,6 Prozent zu, bevor westliche Marktteilnehmer das Geschehen übernahmen. Belastend für den US-Dollar und damit stützend für Gold wirkten die jüngsten US-Makrodaten: Das BIP-Wachstum im vierten Quartal blieb mit 1,4 Prozent deutlich hinter den erwarteten 3 Prozent zurück, während der Core-PCE-Index mit 3 Prozent eine hartnäckige Inflation signalisiert.

Dynamik im Minensektor

Im Sektor der Goldaktien stach B2Gold mit einem Plus von 5,4 Prozent hervor. Auslöser war die Ankündigung eines geplanten Führungswechsels: Gründer Clive Johnson wird seinen Posten als CEO im Juni 2026 abgeben. Elemental Royalty generierte Aufmerksamkeit durch die Ankündigung einer Dividende in Form von „Tether Gold“ (XAUT), was die Brücke zwischen traditionellen Minenerträgen und tokenisierten Vermögenswerten schlägt.

Lundin Gold stärkte seine Bilanz durch ein 670 Millionen US-Dollar schweres Silber-Streaming-Geschäft mit LunR Royalties. Dabei wurden Teile der prognostizierten Silberproduktion für 2026 vorab monetarisiert. Operative Stärke zeigte zudem Greatland Resources mit einem Nettoumsatz von 977,3 Millionen US-Dollar aus der jüngsten Produktion.

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Technische Hürden und Ausblick

Technisch gelang dem Goldpreis heute der Sprung über das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement bei 5.142 US-Dollar. Aktuell konsolidiert das Asset oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts (EMA). Sollte die psychologisch wichtige Marke von 5.200 US-Dollar halten, rückt das nächste technische Ziel bei 5.342 US-Dollar in den Fokus. Kurzfristig mahnt der Relative-Stärke-Index (RSI) jedoch zur Vorsicht, da er bereits einen überkauften Zustand anzeigt.

Kann das Edelmetall trotz der überhitzten Indikatoren seinen Aufwärtstrend fortsetzen? Für den morgigen Handel steht ein umfangreicher Verfall von Optionen an, was die Volatilität erhöhen und kurzfristige Ausbrüche bremsen könnte. Langfristig zeigen sich Großbanken wie JPMorgan und UBS mit Kurszielen zwischen 6.200 und 6.300 US-Dollar für das Jahr 2026 äußerst optimistisch. Zudem deutet die physische Knappheit, verstärkt durch massive Edelmetallabzüge der BRICS-Staaten von der COMEX, auf ein weiterhin enges Marktangebot hin.

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