Flucht in den sicheren Hafen: Startet jetzt die nächste große Gold-Rallye oder droht der brutale Rücksetzer?
26.01.2026 - 22:48:21Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Gold steht aktuell im Fokus wie selten zuvor. Die Kursbewegung der letzten Tage war alles andere als langweilig: Nach einer kräftigen, glänzenden Rallye kam es immer wieder zu kurzen, nervösen Rücksetzern – klassische "Shakeouts", bei denen schwache Hände aus dem Markt gespült werden. Unterm Strich bleibt das Bild aber klar: Der sichere Hafen ist gefragt, Gold verteidigt wichtige Zonen und die Bullen geben das Spielfeld nicht kampflos frei.
Viele Trader schauen gebannt auf die großen psychologischen Marken im Chart. Gold kämpft regelrecht an diesen Bereichen, mal mit bullischer Entschlossenheit, mal mit einer zähen Seitwärtsphase, in der sich der Markt neu sortiert. Die Botschaft: Hier wird entschieden, ob die nächste Etappe Richtung neues Allzeithoch startet – oder ob die Bären doch noch einen harten Abverkauf durchdrücken.
Die Story: Was treibt diese Bewegung? Wenn man durch die aktuellen Rohstoff- und Makro-News blättert, zieht sich ein roter Faden durch alles, was die Märkte bewegt:
1. Notenbanken & Zinsen (Fed, EZB & Co.)
Auf der Makro-Ebene dreht sich fast alles um die Frage: Wie lange halten die großen Zentralbanken die Zinsen noch oben – und wie realistisch sind echte Zinssenkungen? Solange die Realzinsen (also Zinsen minus Inflation) tendenziell hoch bleiben, ist das eigentlich ein Gegenwind für Gold. Trotzdem zeigt die aktuelle Kursstruktur, dass der Markt weiter auf ein Szenario setzt, in dem die Notenbanken spätestens bei sichtbarer Rezessionsgefahr umschwenken müssen.
Genau hier kommt Gold ins Spiel: Viele Investoren preisen bereits jetzt ein, dass das Zins-Hochplateau nicht ewig haltbar ist. Jeder Hinweis in den CNBC-Kommentaren auf schwächere Konjunkturdaten, abkühlenden Arbeitsmarkt oder weniger aggressive Fed-Rhetorik wird sofort als Argument genutzt, wieder mehr in die Krisenwährung umzuschichten. Das Resultat: Kaufdruck in den großen Futures und ETF-Zuflüsse in physisch hinterlegte Goldprodukte.
2. Inflation, De-Dollarisierung & BRICS-Narrativ
Auch wenn die offizielle Inflation in vielen Ländern etwas nachgelassen hat, ist das Thema für die Realwirtschaft längst nicht durch. Lebensmittel, Mieten, Energie – die gefühlte Inflation bleibt hoch. Genau das spielt den Goldbugs in die Karten. Sie argumentieren: Selbst wenn die Messwerte etwas zurückkommen, bleibt die Entwertung der Kaufkraft ein Dauerproblem. Gold dient hier als Wertspeicher, als Anker gegen den schleichenden Geldwertverlust.
Hinzu kommt das geopolitische Währungsspiel: Immer wieder taucht in den CNBC-Commodities-News und in Interviews mit Rohstoff-Analysten das Stichwort BRICS auf – also die Allianz aus Schwellenländern, die langfristig eine geringere Abhängigkeit vom US-Dollar anstrebt. Ob eine echte BRICS-Währung kommt oder nicht, ist offen. Aber schon die Debatte stärkt die Idee, dass Gold als neutraler Reserveanker eine größere Rolle spielt. Viele Zentralbanken der Schwellenländer haben in den vergangenen Jahren massiv physisches Gold aufgestockt – ein weiterer Rückenwind für den übergeordneten Bullen-Case.
3. Geopolitik, Kriege & Unsicherheit
Konflikte im Nahen Osten, Spannungen in Osteuropa, Handelsstreitigkeiten zwischen Großmächten: Die Weltpolitik liefert permanent neue Unsicherheiten. Und jedes Mal, wenn die Schlagzeilen eskalieren, sieht man dasselbe Muster: Risikoassets geraten unter Druck, Safe-Haven-Ströme in Gold nehmen zu. Der Markt reagiert sensibel auf jede Verschärfung, ob es um Sanktionen, Militäraktionen oder Drohgebärden geht.
Diese Gemengelage erzeugt genau das Sentiment, das Gold liebt: Angst, Misstrauen gegenüber Papierwährungen, Flucht in etwas, das man anfassen kann – die berühmte Unze im Safe.
Social Pulse - Die Big 3:
Auf Social Media brennt das Thema Gold derzeit lichterloh, und der Blick auf YouTube, TikTok und Instagram zeigt, wie gespalten die Community ist:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=Goldpreis+Prognose
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/goldprice
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/gold/
Auf YouTube dominieren aktuell zwei Lager: Die einen rufen das nächste große Allzeithoch aus und argumentieren mit weiterem Stress bei den Banken, Schuldenbergen der Staaten und einer möglichen Zinswende. Die anderen warnen, dass Gold nach der letzten Rallye überhitzt sei und ein schmerzhafter Rücksetzer fällig werden könnte.
Auf TikTok sieht man vor allem kurze Clips, in denen Nutzer stolz Münzen und Barren in die Kamera halten – der "Stacker-Lifestyle" ist voll im Trend. Dazu kommen schnelle Erklärvideos, warum Gold als Krisenwährung in jedes Portfolio gehöre, aber auch Warnungen vor dubiosen Händlern und überteuerten Spreads im Einzelhandel.
Auf Instagram wiederum pushen Edelmetall-Händler und Analysten Chartbilder mit klar definierten Zonen, Bull-Flag-Formationen und Breakout-Setups. Der Vibe: Gold ist wieder sexy, aber jeder weiß, dass der Weg nach oben nicht linear verlaufen wird.
- Key Levels: Charttechnisch sprechen Trader aktuell von mehreren wichtigen Zonen, in denen sich entscheidet, wohin die Reise geht. Nach unten gibt es markante Unterstützungsbereiche, an denen die Bullen bisher immer wieder beherzt den Dip kaufen. Wird eine solche Zone sauber verteidigt, sehen viele das als Startsignal für die nächste Aufwärtswelle. Auf der Oberseite liegen massive Widerstandsregionen, an denen die Luft dünn wird und immer wieder Gewinnmitnahmen einsetzen. Erst ein klarer, dynamischer Ausbruch über diese Widerstände würde die Tür für ein frisches, langfristiges Aufwärtsszenario Richtung potenzielles Allzeithoch wirklich weit aufstoßen.
- Sentiment: Aktuell haben weder Goldbugs noch Bären die komplette Kontrolle. Das Sentiment wirkt gemischt, aber leicht zugunsten der Bullen gekippt: Der sichere Hafen ist gefragt, die großen Abverkäufe werden rasch aufgefangen, und jeder stärkere Rückgang wird von langfristig orientierten Investoren genutzt, um Positionen aufzubauen oder aufzustocken. Die Bären setzen darauf, dass die Story von dauerhaft hohen Zinsen und einem robusten Arbeitsmarkt die Fantasie der Bullen ausbremst und immer wieder für Verschnaufpausen sorgt. Kurz gesagt: Wir sind in einer Phase, in der emotionale Ausschläge nach oben und unten jederzeit möglich sind.
Technische Szenarien für Trader
Für aktive Trader bieten sich im aktuellen Umfeld mehrere Setups an:
1. Dip-Kauf an Unterstützungen
Wer bullisch ist, wartet geduldig auf Rückläufe an klar definierte Unterstützungszonen. Dreht der Markt dort mit erhöhtem Volumen nach oben, können Long-Setups mit engen Stopps sinnvoll sein. Das Risiko wird dadurch kontrollierbar, während das Chance-Risiko-Verhältnis bei weiterlaufendem Trend sehr attraktiv werden kann.
2. Breakout-Play über Widerständen
Konservative Trader warten auf den sauberen Ausbruch über eine hart umkämpfte Widerstandsregion. Erst wenn die Bären dort wirklich aufgeben und der Markt mit Momentum durchzieht, eröffnet sich ein frischer Spielraum nach oben. Auch hier gilt: Nicht blind hinterherspringen, sondern auf Bestätigung durch Volumen und Schlusskurse achten.
3. Reversal-Setup für mutige Bären
Für Short-orientierte Trader ist Gold derzeit ein heißes Eisen, aber nicht uninteressant. Besonders dann, wenn nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung deutliche Ermüdungserscheinungen auftreten, die in den Charts als Umkehrformationen sichtbar werden, können kurzfristige Abwärtsbewegungen gehandelt werden. Wichtig: Strenges Risikomanagement, denn ein plötzlicher Safe-Haven-Spike kann Short-Positionen brutal unter Wasser drücken.
Fazit: Gold ist zurück im Rampenlicht – und zwar nicht leise und unauffällig, sondern mit voller Wucht im Zentrum der Makro-Debatte. Zwischen Zinsangst, Inflationssorgen, geopolitischer Dauerkrise und BRICS-Diskussion zeigt sich: Das Vertrauen in Papiergeld und Schuldenberge ist endlich, der Wunsch nach einem stabilen Wertspeicher dagegen sehr menschlich und sehr lebendig.
Für langfristige Anleger bleibt die Unze Gold eine klassische Beimischung, die in Krisenphasen Stabilität ins Portfolio bringen kann. Für Trader ist Gold aktuell ein Spielfeld mit hoher Volatilität, klaren Zonen und vielen Chancen – aber eben auch mit erheblichem Risiko. Wer hier mitspielt, braucht einen Plan: klare Einstiege, konsequente Stopps, ein definiertes Risiko pro Trade und die Bereitschaft, nicht jedem Hype hinterherzulaufen.
Ob wir kurz vor der nächsten großen Rallye Richtung neues Allzeithoch stehen oder ob zuerst ein kräftiger, nervenaufreibender Rücksetzer kommt, entscheidet sich an den entscheidenden Marken im Chart – und an den nächsten Statements der Notenbanken. Eines ist aber schon jetzt klar: Gold ist wieder das Asset, über das alle sprechen. Die Flucht in den sicheren Hafen hat begonnen – die Frage ist nur, ob du sie passiv beobachtest oder mit einem durchdachten Risiko-Management aktiv nutzt.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


