Ethereum, ETH

Ethereum vor der nächsten Altseason oder brutaler Abverkauf? Wie viel Risiko steckt wirklich im ETH-Trade jetzt?

23.02.2026 - 17:18:09 | ad-hoc-news.de

Ethereum steht wieder im Rampenlicht: neue Upgrades, Layer-2-Boom, ETF-Hype – aber auch heftige Schwankungen und Unsicherheit. In diesem Deep Dive checken wir, ob ETH gerade zur größten Chance des Zyklus wird oder ob die nächste Krypto-Korrektur direkt vor der Tür steht.

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Vibe Check: Ethereum zeigt sich aktuell mit einem dynamischen, aber hochvolatilen Marktbild. Nach einer Phase mit starkem Aufwärtstrend und Zwischenkorrekturen pendelt ETH in einer spannenden Zone zwischen Ausbruchsszenario und tieferer Konsolidierung. Die Preisaktion ist geprägt von schnellen Moves, aggressiven Whales und einem Markt, der spürbar auf die nächsten News zu Upgrades, ETFs und Regulierung lauert.

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Die Story: Ethereum ist nicht mehr nur das OG-Smart-Contract-Netzwerk, sondern das Kernstück der gesamten DeFi- und Web3-Infrastruktur. Während Bitcoin als digitales Gold gefeiert wird, spielt sich die eigentliche Innovation im ETH-Ökosystem ab.

Auf der Makro-Ebene verschiebt sich die Erzählung: Institutionelle Investoren beobachten die ETF-Entwicklung rund um Ethereum sehr genau. Nach den ersten Bitcoin-ETFs wächst der Druck, auch ETH reguliert und einfach handelbar zu machen. ETF-Flows könnten mittelfristig zu einem massiven Nachfrageschub führen, doch kurzfristig bleiben viele Profis vorsichtig, weil Regulierung, SEC-Debatten und Krypto-spezifische Risiken weiter im Raum stehen.

Parallel dazu explodiert die Aktivität auf Layer-2-Lösungen. Optimism, Arbitrum, Base und weitere Netzwerke liefern sich einen echten War of Layer-2s. Das Ziel: Mehr Transaktionen, niedrigere Gas Fees, höhere TVL (Total Value Locked) – und damit mehr Wert für das Ethereum-Mainnet, das als Settlement Layer fungiert.

Was die News-Seite dominiert, sind drei große Themen:

  • Pectra Upgrade: Das nächste große Ethereum-Upgrade, das an die bisherigen Meilensteine wie The Merge und Shanghai/EIP-4895 anknüpft, zielt auf User Experience, Wallet-Sicherheit und weitere Optimierungen im Konsens- und Execution-Layer ab. Gemeinsam mit zuvor diskutierten Features wie Account Abstraction wird Ethereum für Mainstream-User alltagstauglicher.
  • Gas Fees & Skalierung: Immer wenn der Markt in Richtung Altseason dreht, ziehen die Gas Fees an. Layer-2 hilft, aber der Kampf um günstigere und schnellere Transaktionen bleibt zentral. Die DeFi-Degens gehen dorthin, wo Rendite und niedrige Fees zusammenkommen.
  • Regulierung & ETFs: Diskussionen um Ethereum-ETFs, die Einstufung von ETH (Commodity vs. Security) sowie Aussagen der US-Behörden sorgen regelmäßig für impulsive Moves in beide Richtungen. Jede neue Schlagzeile kann kurzfristig einen Ausbruch oder eine scharfe Korrektur triggern.

Auf Social Media – vor allem auf YouTube, TikTok und Instagram – schwankt die Stimmung zwischen bullischer Altseason-Euphorie und skeptischer Wartehaltung. Viele Creator sprechen von einer möglichen zweiten Welle im aktuellen Zyklus, in der ETH als DeFi-Backbone erneut deutlich outperformen könnte. Gleichzeitig warnen andere vor Überhebelung, zu viel Gier und der Gefahr eines plötzlichen Risk-Off-Moments, bei dem auch Ethereum gnadenlos mit nach unten gezogen würde.

Deep Dive Analyse: Um zu verstehen, ob Ethereum gerade mehr Chance oder mehr Risiko bietet, musst du drei Ebenen durchchecken: das Protokoll (Tech), das Ökosystem (DeFi/Layer-2) und das Kapital (ETF-Flows, Staking, Sentiment).

1. Ultrasound Money & Burn Mechanismus

Seit der Umstellung auf Proof of Stake (The Merge) und dem bereits zuvor aktivierten EIP-1559 spielt der Burn Mechanismus eine zentrale Rolle in der Investment-Story: Ein Teil der Transaktionsgebühren wird dauerhaft verbrannt. Je höher die Netzwerknutzung, desto höher die Burn Rate. In Phasen hoher Aktivität kann die Menge neu ausgegebener ETH durch Staking-Rewards teilweise oder sogar mehr als ausgeglichen werden – daraus entstand der Begriff Ultrasound Money als Gegenstück zu Bitcoins Sound Money.

Wichtig:

  • Deflationäre Phasen: In intensiven DeFi- und NFT-Zeiten kann das zirkulierende Angebot effektiv schrumpfen. Das unterstützt langfristig ein bullishes Narrativ, weil knapper werdendes Angebot bei konstanter oder steigender Nachfrage tendenziell preistreibend wirkt.
  • Neutrale/Inflationäre Phasen: Wenn die On-Chain-Aktivität abnimmt, ist die Burn Rate schwächer. Dann überwiegen Staking-Rewards und ETH verhält sich wieder eher leicht inflationär. Das ändert aber nichts an der strukturellen Verbesserung gegenüber der Pre-EIP-1559-Ära.

Für Trader heißt das: Nicht nur der Preis-Chart zählt, sondern auch On-Chain-Daten zur Netzwerk-Auslastung. Steigen DeFi-Volumes, NFT-Mints, DEX-Swaps und Layer-2-Transaktionen, erhöht sich meist auch die Burn Rate – ein versteckter Rückenwind für HODLer.

2. Pectra Upgrade – der nächste Katalysator

Das kommende Pectra Upgrade kombiniert Weiterentwicklungen aus dem Consensus-Layer (Prague) und Execution-Layer (Electra). Ziel: Ethereum stabiler, sicherer und nutzerfreundlicher machen. Im Fokus stehen unter anderem:

  • Verbesserte Wallet-Erfahrung: Mehr Richtung Account Abstraction, damit Nutzer weniger mit komplexen Private Keys und Seed Phrases kämpfen müssen und eher App-ähnliche Erfahrungen bekommen.
  • Optimierungen für Validatoren: Bessere Effizienz beim Staking, reduzierte technische Hürden und stärkere Dezentralisierung durch mehr, kleinere Validatoren.
  • Performance-Tuning: Feinschliff bei Transaktionsverarbeitung und Protokoll-Logik, um Gas-Nutzung und Durchsatz weiter zu optimieren.

Historisch haben große Upgrades häufig zu spekulativen Rallyes im Vorfeld und zu "Sell-the-News"-Moves direkt danach geführt. Für Trader bedeutet das: Der Zeitraum rund um Pectra kann hochprofitabel, aber auch brutal volatil werden.

3. War of Layer-2s: Optimism vs Arbitrum vs Base & Co.

Die echte Action im Ethereum-Ökosystem findet zunehmend auf Layer-2 statt. Diese Rollups und Sidechains sind wie Highways, die den Traffic aus dem Mainnet auslagern und nur die Abrechnung dort verankern.

Optimism (OP): Starker Fokus auf das sogenannte Superchain-Konzept, Partnerschaften mit großen Projekten und ein Ökosystem, das gezielt Builder anzieht. OP profitiert von Incentives und Governance-Narrativen.

Arbitrum (ARB): Eines der größten Layer-2-Netzwerke nach TVL. Viele DeFi-Bluechips sind hier zu Hause, von DEXs bis Lending-Protokollen. Trader lieben Arbitrum wegen günstiger Fees und hoher Liquidität – perfekt für Degens, die Farmen und Swappen wollen.

Base: Das Coinbase-L2, das Retail-User onboardet. Base profitiert enorm von der Reichweite der zentralisierten Coinbase-Plattform. Viele einfache User, die zuerst auf Coinbase kaufen, werden schrittweise ins On-Chain-Ökosystem geschoben – mit Base als Eingangstor.

Für Ethereum bedeutet der War of Layer-2s:

  • Mehr Transaktionen: Jede Aktivität auf L2 bezahlt letztlich Security auf L1. Das stärkt das ETH-Narrativ als "Settlement Layer des Krypto-Finanzsystems".
  • TVL-Kampf: Protokolle und Chains buhlen um Liquidity. Hohe TVL auf L2 zeigt Vertrauen und Adoption – und zahlt indirekt auf die Ethereum-Story ein.
  • Gebührendruck: Niedrige Fees auf L2 verschieben DeFi- und Gaming-Aktivitäten dorthin. Für das Mainnet bleiben hochvolumige, hochwertige Transaktionen – ebenfalls bullish für Wertwahrnehmung.

4. Macro & ETF-Flows vs. Retail-FOMO

Der Makro-Kontext ist zweigeteilt:

  • Institutionelle Seite: Fonds, Family Offices und Vermögensverwalter warten auf mehr Klarheit bei Ethereum-ETFs. Sobald regulierte Produkte breit verfügbar sind, können große Kapitalströme relativ schnell in ETH fließen. Gleichzeitig werden diese Player aber gnadenlos taktisch – sie nehmen Gewinne in Übertreibungsphasen und erhöhen Exposure in Panikphasen. Das verstärkt die Volatilität.
  • Retail-Seite: Google-Suchen nach "Ethereum Prognose" und Hype auf TikTok/YouTube ziehen meist erst an, wenn ETH schon einen deutlichen Move hingelegt hat. Dann springt die breite Masse in den Trade – oft spät. Das kann kurzfristig zu FOMO-Spikes führen, aber auch zu schmerzhaften Rücksetzern, wenn die frühen Käufer Kasse machen.

5. Sentiment, Fear & Greed, Staking-Daten

On-Chain-Sentiment ist für Ethereum aktuell ein zweischneidiges Schwert:

  • Fear & Greed Index: In Phasen mit bullisher Altseason-Stimmung dreht der Krypto Fear & Greed Index gerne in den Gier-Bereich. Das signalisiert: Viel Optimismus, erhöhte Crash-Gefahr bei negativen News. In neutralen bis leicht ängstlichen Phasen können schrittweise Einstiege attraktiver sein.
  • Staking: Ein signifikanter Teil des gesamten ETH-Angebots ist im Staking gebunden. Das reduziert den frei verfügbaren Float und kann bei hoher Nachfrage für explosive Moves sorgen. Gleichzeitig bedeutet das: Wenn große Validatoren beschließen, zu withdrawen, kann massiver Verkaufsdruck entstehen.

Generell zeigt die Staking-Quote, wie viel Vertrauen Langfrist-Investoren ins Protokoll haben. Eine stabile oder steigende Staking-Basis deutet auf HODL-Mentalität hin, während starke Entstakingsphasen eher auf Vorsicht oder Gewinnmitnahmen hindeuten.

Technischer Blick auf den Chart

  • Key Levels: Aktuell lassen sich mehrere wichtige Zonen im Chart identifizieren, in denen Angebot und Nachfrage regelmäßig aufeinandertreffen. Oberhalb wartet ein potenzielles Ausbruchsszenario mit Raum für eine erneute starke Rallye, unterhalb droht eine tiefere Krypto-Korrektur mit Tests früherer Unterstützungsbereiche. Trader achten besonders auf klare Breakouts mit Volumen sowie auf Re-Tests dieser Zonen als mögliche Einstiege oder Absicherungspunkte.
  • Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle? Das Bild ist gemischt: Langfristig dominieren die Bullen, weil die fundamentale Story mit Pectra, Layer-2-Wachstum und Ultrasound Money intakt ist. Kurzfristig aber können die Bären jederzeit Konter fahren – vor allem, wenn Makro-Daten risk-off sind, ETF-Entscheidungen enttäuschen oder plötzlich Regulierungsschocks auftauchen.

Trader nutzen häufig eine Kombination aus:

  • On-Chain-Daten (Staking, Active Addresses, DeFi-Volumes)
  • Sentiment-Indikatoren (Funding Rates, Open Interest, Fear & Greed)
  • Charttechnik (Trendlinien, Unterstützung/Widerstand, Breakout-Patterns)

um zu entscheiden, ob sie eher HODL fahren, Dips akkumulieren oder kurzfristig auf Korrekturen setzen.

Fazit: Ethereum steht in einem Spannungsfeld zwischen massiver Chance und realem Risiko.

Auf der Chancenseite:

  • Pectra als nächster Tech-Katalysator, der Ethereum für Mainstream-User und Developer noch attraktiver macht.
  • Die Ultrasound-Money-Story mit Burn Mechanismus und potenziell deflationärer Tokenomics in Phasen hoher Netzwerknutzung.
  • Der War of Layer-2s, der immer mehr Aktivität, TVL und Innovation ins ETH-Ökosystem zieht.
  • Mögliche ETF-Flows und wachsende institutionelle Akzeptanz, die ETH als ernsthafte Anlageklasse etablieren.

Auf der Risiko-Seite:

  • Regulatorische Unsicherheit, insbesondere in den USA, wo die Einstufung von Ethereum weiterhin Diskussionsthema ist.
  • Hohe Volatilität, verstärkt durch Hebelprodukte, Derivate und Hype-getriebene Retail-Ströme.
  • Das Risiko einer allgemeinen Risk-Off-Phase an den Märkten, in der selbst starke Fundamentaldaten kurzfristig nichts mehr zählen.

Für dich als Trader oder Investor heißt das:

  • Kein Blind-HODL: Nur weil Ethereum fundamental stark ist, heißt das nicht, dass jede Kaufzone optimal ist. Timing und Risikomanagement bleiben entscheidend.
  • Nutze Dips statt FOMO-Spitzen: Historisch wurden die besten Renditen erzielt, wenn in Phasen von Angst und Unsicherheit akkumuliert und in Euphoriephasen reduziert wurde.
  • Informiere dich tief: Verstehe Pectra, Burn-Mechanismus, Layer-2-Ökosystem und ETF-Story, bevor du große Summen bewegst.

Wenn Ethereum seine Roadmap durchzieht, weiter massiv TVL anzieht und ETF-Kapital anlandet, könnte ETH langfristig zu einem der zentralen Assets im globalen Finanzsystem werden. Aber der Weg dorthin ist nichts für schwache Nerven: Volatile Swings, plötzliche Korrekturen und aggressive Marktphasen gehören dazu.

Fazit in einem Satz: Ethereum ist aktuell sowohl eine der spannendsten Chancen im Krypto-Space als auch ein High-Risk-Asset, das nur mit klarer Strategie, sauberen Stopps und echtem Risikobewusstsein gehandelt werden sollte. DYOR, manage dein Risiko – und entscheide dann, ob du diese Story aktiv mitspielen willst oder lieber von der Seitenlinie zuschaust.

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Risikohinweis: Kryptowährungen wie Ethereum (ETH) sind extrem volatil. Der Handel mit CFDs auf Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Du solltest nur Geld investieren, dessen Verlust du dir leisten kannst. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. DYOR (Do Your Own Research).

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