Trump, Iran

Trump will mit Iran über Zukunft reden

01.03.2026 - 18:46:08 | dpa.de

Einen Tag nach den Angriffen auf den Iran und der Tötung des bisherigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei hat sich US-Präsident Donald Trump gesprächsbereit gezeigt.

"Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen", zitierte ihn die Zeitschrift "The Atlantic" nach einem Telefoninterview. Dabei warf Trump den Iranern vor, zu lange gezögert zu haben. Unklar war, ob die iranische Seite auch zu Gesprächen bereit ist.

Wann genau die Gespräche stattfinden sollen, ließ Trump demnach offen. Der Präsident habe angemerkt, dass einige Iraner, die an den bisherigen Verhandlungen beteiligt waren, nicht mehr am Leben seien. "Die meisten dieser Leute sind tot. Einige derjenigen, mit denen wir verhandelt haben, sind tot, denn das war ein schwerer Schlag", sagte er.

Iranischer Kurs nach Chameneis Tod unklar

Mit wem Trump nun sprechen möchte, ist bislang unklar. Zuletzt verhandelten die Vereinigten Staaten unter Vermittlung von Oman mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi. Nach dem Tod von Chamenei bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen auf Teheran ist der weitere Kurs des Landes unklar.

Bis ein neues Staatsoberhaupt bestimmt wird, soll ein dreiköpfiger Rat seine Aufgaben übernehmen. Diese Rolle fällt laut offiziellen Angaben Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie dem Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, zu. Für die Wahl des neuen Staatschefs ist ein sogenannter Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, zuständig.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

boerse | 68625115 |

Weitere Meldungen

China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran Wenige Wochen vor einem möglichen China-Besuch von US-Präsident Donald Trump hat Peking an stabile Beziehungen zu Washington appelliert. (Boerse, 04.03.2026 - 07:54) weiterlesen...

Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus US-Präsident Donald Trump will den vom Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern - auch mit der eigenen Marine. (Boerse, 03.03.2026 - 21:52) weiterlesen...

Trump übt scharfe Kritik an Madrid und London US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Kritik an den Regierungen in Spanien und im Vereinigten Königreich geübt. (Boerse, 03.03.2026 - 18:58) weiterlesen...

Wegen Iran: Trump übt scharfe Kritik an Madrid und London US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Kritik an den Regierungen in Spanien und im Vereinigten Königreich geübt. (Boerse, 03.03.2026 - 18:36) weiterlesen...

Trump zu Nachfolge in Iran: 'Viele, die wir im Sinn hatten, sind tot' US-Präsident Donald Trump zufolge haben die USA derzeit keinen konkreten Plan für die politische Nachfolge im Iran. (Boerse, 03.03.2026 - 18:31) weiterlesen...

Trump: Sind nicht wegen Israel in den Krieg gezogen US-Präsident Donald Trump hat den Krieg mit dem Iran erneut mit eigenen Sicherheitsinteressen begründet - und nicht mit einer Entscheidung Israels. (Boerse, 03.03.2026 - 18:17) weiterlesen...