EAT-Lancet-Diät senkt Sterberisiko deutlich
15.02.2026 - 18:14:12 | boerse-global.deEine neue Studie bestätigt: Die pflanzenbasierte EAT-Lancet-Diät verlängert das Leben. Die sogenannte planetare Gesundheitsdiät senkt nachweislich das Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig deckt sie den Nährstoffbedarf besser als oft angenommen.
Forscher der Universität Lund werteten dafür Daten aus 30 Jahren aus. Menschen, die sich eng an die Diät-Richtlinien hielten, zeigten einen sehr guten Versorgungsstatus mit Vitaminen und Mineralstoffen. Sie nahmen besonders viel Folsäure, Eisen und Magnesium auf. Zwei weitere große Studien untermauern diese lebensverlängernde Wirkung gesunder Ernährungsmuster.
Planetare Diät: Gesund für Mensch und Umwelt
Das Konzept verbindet persönliche Gesundheit mit dem Wohl des Planeten. Der Speiseplan besteht überwiegend aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse. Rotfleisch und Zucker werden dagegen drastisch reduziert.
Diese Empfehlung steht im krassen Gegensatz zu den aktuellen Gewohnheiten in Deutschland. Ein aktueller europäischer Vergleich zeigt: Deutsche konsumieren täglich die größte Menge Zucker durch Süßgetränke. Das entspricht mehr als acht Zuckerwürgeln – doppelt so viel wie in Italien.
Low-Carb und Darmgesundheit: Neue Erkenntnisse
Spezifische Diätformen wie Low-Carb bleiben populär. Doch eine Studie vom Anfang des Monats warnt vor langfristigen Folgen. Eine dauerhaft stark kohlenhydratreduzierte Ernährung kann das Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören.
Zwar sind kurzfristig positive Effekte wie Gewichtsverlust messbar. Langfristig reduziert der Ballaststoffmangel aber die Vielfalt der „guten“ Darmbakterien. Die Darmgesundheit gilt heute als zentraler Faktor für das allgemeine Wohlbefinden.
Abnehmspritzen: Risiko der Mangelernährung
Ein hochaktuelles Thema sind medikamentöse Abnehmhilfen wie GLP-1-Rezeptoragonisten. Diese „Abnehmspritzen“ dämpfen den Appetit. Neue Untersuchungen zeigen jedoch ein Problem: Die verringerte Nahrungsaufnahme kann zu gefährlichen Nährstoffdefiziten führen.
Bei Patienten unter dieser Therapie wurde signifikant häufiger Mangelernährung diagnostiziert. Besonders ein Mangel an Vitamin D und eine unzureichende Eiweißversorgung traten auf. Experten raten deshalb zu einer gezielt nährstoffreichen Begleiternährung.
Bei Verdacht auf Nährstoffmängel lohnt sich oft ein gezielter Laborcheck, um Werte wie Vitamin D, Eisen, Folsäure und Eiweißstatus zu klären. Ein kostenloser 25‑seitiger PDF‑Report erklärt verständlich, welche Blutwerte wirklich wichtig sind, wie man Fehldiagnosen vermeidet und welche Spezialtests sinnvoll sein können – inklusive praktischer Tipps zur Ernährung. Jetzt kostenlosen Labor‑Guide anfordern
DGE kritisiert US-Empfehlungen
Die Ernährungslandschaft ist im Wandel und von Diskussionen geprägt. Die Anfang des Jahres aktualisierten US-Ernährungsempfehlungen sorgten für Kritik. Sie raten unter anderem zu einem höheren Konsum von Fleisch und vollfetten Milchprodukten.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bemängelte eine mangelnde Transparenz. Der Schritt, wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Empfehlungen umzusetzen, sei nicht nachvollziehbar. Die DGE bietet mit Leitfäden wie „Rund um den Ernährungskreis“ eigene, praktische Anleitungen für den Alltag.
Die Zukunft liegt in der Personalisierung. Bis individualisierte Pläne via Wearable alltagstauglich sind, gelten die alten Grundsätze: Eine vielfältige, pflanzenbetonte Kost mit wenig Zucker und hochverarbeiteten Produkten ist der sicherste Weg zu mehr Gesundheit.
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