Dow, Jones

Dow Jones: Nur knapp am Allzeithoch vorbei

23.01.2026 - 05:00:38

Der Dow Jones Industrial Average stieg deutlich und kam seinem Allzeithoch sehr nahe, angetrieben von robusten US-Konjunkturdaten und entspannter geopolitischer Lage.

Die Wall Street zeigte am Donnerstag weiter Stärke. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 0,63 Prozent auf 49.384 Punkte – und kam seinem Rekordhoch gefährlich nahe. Zwischenzeitlich stand der Index bei 49.607 Zählern, nur 26 Punkte fehlten zur historischen Bestmarke. Auch der S&P 500 kratzte am Allzeithoch, bevor beide Indizes einen Teil ihrer Gewinne wieder abgaben.

Was trieb die Kurse? Zum einen entspannte sich die Lage rund um Grönland und Europa. Die geopolitischen Spannungen, die in den vergangenen Wochen für Unsicherheit gesorgt hatten, ebbten merklich ab. Zum anderen lieferten die US-Konjunkturdaten überraschend robuste Signale.

Wirtschaft wächst stärker als gedacht

Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal 2025 aufs Jahr hochgerechnet um 4,4 Prozent zu – mehr als die zunächst gemeldeten 4,3 Prozent. Ökonomen hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft noch um 3,8 Prozent gewachsen. Die Revision nach oben signalisiert: Die amerikanische Konjunktur läuft weiter heiß.

Gleichzeitig blieb der Arbeitsmarkt stabil. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der Woche zum 17. Januar nur leicht um 1.000 auf 200.000 – deutlich weniger als die von Ökonomen befürchteten 208.000. Ein angespannter Jobmarkt stützt den Konsum und damit auch die Unternehmensgewinne.

Inflation bleibt hartnäckig

Doch es gibt auch Schatten. Der PCE-Preisindex, das bevorzugte Inflationsmaß der Federal Reserve, kletterte im November auf 2,8 Prozent im Jahresvergleich – nach 2,7 Prozent im Oktober. Die Kernrate ohne volatile Energie- und Nahrungsmittelpreise verharrte ebenfalls bei 2,8 Prozent. Beide Werte lagen zwar im Rahmen der Erwartungen, doch das Inflationsziel der Fed von 2,0 Prozent bleibt in weiter Ferne.

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Die persönlichen Konsumausgaben legten im November um 0,5 Prozent zu, während die Einkommen nur um 0,3 Prozent stiegen – weniger als die prognostizierten 0,4 Prozent. Die Schere zwischen Ausgaben und Einkommen könnte mittelfristig zum Problem werden.

Können die Bullen das Rekordhoch knacken? Die Gemengelage bleibt angespannt: Starkes Wachstum trifft auf hartnäckige Inflation. Für die Fed bedeutet das ein Dilemma bei der Zinspolitik – und für den Dow Jones einen Drahtseilakt zwischen Euphorie und Vorsicht.

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