Digitale, Auszeit

Digitale Auszeit: Immer mehr Menschen schalten bewusst ab

16.01.2026 - 21:00:12

Die ständige Konnektivität hat ihren Preis. Push-Benachrichtigungen halten das Gehirn in permanenter Alarmbereitschaft. Die Folgen sind gut dokumentiert: chronischer Stress, Schlafstörungen und ein erhöhtes Burnout-Risiko. Experten warnen, dass selbst kleine Arbeitsimpulse den gefühlten Druck hochhalten. Nach einer digitalen Ablenkung braucht das Gehirn bis zu 23 Minuten, um wieder voll konzentriert zu sein.

Vom digitalen Stress zur Freude am Verpassen

Die bewusste Auszeit wirkt. Eine Studie der Universität Krems belegt klare Vorteile. Teilnehmer, die ihr Smartphone auf unter zwei Stunden täglich beschränkten, zeigten nach drei Wochen messbare Verbesserungen:
* Depressive Symptome gingen um 27 Prozent zurück.
* Das Stresslevel sank um 16 Prozent.
* Die Schlafqualität verbesserte sich um 18 Prozent.

Statt FOMO (Fear of Missing Out) kultivieren viele nun JOMO (Joy of Missing Out) – die Freude, bewusst abzuschalten und im Moment zu leben.

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So gelingt der Digital-Detox im Alltag

Ein radikaler Verzicht ist nicht nötig. Erfolg verspricht eine nachhaltige Verhaltensänderung. Experten raten zu diesen einfachen Schritten:
* Feste Auszeiten einplanen, z.B. bei Mahlzeiten oder vor dem Schlafen.
* Bildschirmfreie Zonen im Schlaf- oder Esszimmer definieren.
* Nicht essentielle Push-Benachrichtigungen deaktivieren.
* Den Flugmodus als Werkzeug für gezielte Unerreichbarkeit nutzen.

Ziel ist es, vom reagierenden zum aktiven Nutzer zu werden.

Die Gesellschaft priorisiert mentale Gesundheit

Die Bewegung ist Teil eines größeren Trends. Eine Umfrage zeigt: Die Hälfte der Amerikaner reduziert bewusst ihre Bildschirmzeit. Bei der Gen Z sind es sogar 63 Prozent. Als Hauptgründe nennen sie Überforderung, Angst und Einsamkeit durch zu viel Online-Zeit.

Parallel erleben analoge Gewohnheiten ein Comeback. Gedruckte Bücher, Papierkalender und Brettspiele werden wieder beliebter. Die Gesellschaft unterscheidet zunehmend zwischen bloßer Konnektivität und echter Verbindung.

Digitale Balance wird zur Kulturtechnik

Experten sehen die bewusste Steuerung der Erreichbarkeit als künftige Schlüsselkompetenz. Es geht nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um eine gesunde Balance. Unternehmen stehen in der Pflicht, klare Regeln für die Erreichbarkeit nach Feierabend zu schaffen.

Die große Herausforderung bleibt: die Vorteile der digitalen Welt zu nutzen, ohne die eigene Psyche zu belasten. Die Fähigkeit, bewusst abzuschalten, könnte zum entscheidenden Faktor für Lebensqualität im 21. Jahrhundert werden.

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