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New York: Dow rutscht auf tiefsten Stand seit Mitte Oktober

18.11.2025 - 16:01:28

Die Unsicherheit unter Investoren über die Lage der Wirtschaft der Vereinigten Staaten und die Geldpolitik der Notenbank Fed hat am Dienstag die US-Börsen weiter nach unten gedrückt.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 verlor im frühen Handel 0,9 Prozent auf 46.180 Zähler. Er weitete die Verluste vom Wochenbeginn aus und fiel auf den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober. Erst am Mittwoch vergangener Woche hatte der Dow ein Rekordhoch erreicht.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 verlor am Dienstag 0,7 Prozent auf 6.625 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 1,1 Prozent auf 24.527 Zähler deutlicher abwärts.

In den vergangenen Handelstagen sei ein großer Teil des zuvor aufgebauten Optimismus mit Tempo und auf breiter Front wieder abgebaut worden, konstatierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Ungemach drohe den Börsen unter anderem im Vorfeld der Quartalsbilanz des Chip-Giganten und KI-Trendsetters Nvidia US67066G1040 am Mittwoch.

Zudem ist weiterhin fraglich, ob der Zinssenkungszyklus der US-Notenbank Fed nach zwei Lockerungen bereits beendet ist. Die Antwort hierauf hängt von Konjunkturdaten ab, die jedoch wegen des inzwischen beendeten Shutdowns erst mit großer zeitlicher Verzögerung in den kommenden Tagen und Wochen veröffentlicht werden.

Größter Verlierer im Leitindex Dow waren mit minus 3,4 Prozent die Aktien von Home Depot. Die Baumarktkette enttäuschte mit ihrem Gewinn im dritten Quartal und senkte zudem wegen einer schwachen Nachfrage die Jahresziele.

Amazon verloren 2 Prozent und Microsoft 2,2 Prozent. Neben der allgemeinen Kursschwäche im Tech-Sektor belasteten Abstufungen der beiden Aktien von "Kaufen" auf "Neutral" durch das Investmenthaus Rothschild & Co Redburn.

Papiere von Merck & Co führten die Gewinner im Dow mit einem Kursplus von 2,8 Prozent an. Grund waren positive Studiendaten zu einem Medikament gegen Bluthochdruck.

Axalta-Aktien BMG0750C1082 legten um 3 Prozent zu. Der Farben- und Lackehersteller Akzo Nobel NL0013267909 will die frühere DuPont-Lacksparte übernehmen.

@ dpa.de

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