Europa Schluss: EuroStoxx schwächer - Safran gefragt
13.02.2026 - 18:24:52Eine im Januar in den USA überraschend abgeschwächte Inflation war keine große Stütze.
Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor zum Handelsende 0,43 Prozent auf 5.985,23 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich daraus für den Leitindex der Eurozone ein Minus von 0,2 Prozent. Außerhalb der Eurozone stieg am Freitag der britische Leitindex FTSE 100 GB0001383545 um 0,42 Prozent auf 10.446,35 Zähler. Der schweizerische SMI CH0009980894 schloss mit plus 0,52 Prozent auf 13.600,67 Punkten; im Verlauf hatte er ein Rekordhoch erklommen.
Die Akzente unter den Industriewerten setzte Safran FR0000073272. Der französische Triebwerkhersteller verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Das kam am Markt gut an. Die Aktien gewannen an der Spitze des EuroStoxx 8,3 Prozent und hatten im Verlauf ein Rekordhoch erreicht.
Weniger gut fanden Anleger das Zahlenwerk eines anderen französischen Standardwerts: Der Kosmetikkonzern L'Oreal FR0000120321 war im vierten Quartal moderater gewachsen als erwartet. Das Geschäft in China blieb schwierig und das Luxusgeschäft schwächelte etwas. Die Aktien büßten am EuroStoxx-Ende 4,9 Prozent ein.
An der Spitze der Einzelsektoren standen die Technologiewerte EU0009658921, die sich von ihrer jüngsten Kursschwäche etwas erholten. Kursgewinne von Schwergewichten wie ASML NL0010273215 und SAP DE0007164600 stützten etwas. Hinten im Stoxx-600-Branchentableau landete der Bankensektor EU0009658806. Deutsche Bank DE0005140008 verloren als zweitschwächster EuroStoxx-Wert 4 Prozent.
@ dpa.de
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