Weniger Menschen ziehen in die USA
10.11.2025 - 09:41:05 | dpa.deVon Januar bis September wurden 17.100 Fortzüge gemeldet, rund 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (20.800). Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, lagen die Zahlen damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Corona-Jahr 2021. Mit der Amtseinführung am 20. Januar 2025 begann die zweite Amtszeit von US-Präsident Donald Trump.
Unterdessen stieg im selben Zeitraum die Zahl der Zuzüge aus den USA leicht an auf gut 19.300 - das ist ein Plus von 3,4 Prozent. "Damit sind erstmals seit 2021 in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 mehr Menschen aus den USA nach Deutschland gezogen als umgekehrt", erklärten die Statistiker.
Weniger Übernachtungsgäste aus den USA
Und wie steht es um touristische Zahlen? Den Daten zufolge sind seit Anfang 2025 weniger Urlauber aus den USA nach Deutschland gekommen. So wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 1,96 Millionen Ankünfte verzeichnet, 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (2,02 Millionen Ankünfte). Im Sommermonat Juli gab es sogar einen Rückgang von 10,2 Prozent.
Zum Vergleich: Insgesamt stieg die Zahl der Gäste aus dem In- und Ausland zwischen Januar und August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 128,4 Millionen.
Weniger Passagiere fliegen in die Vereinigten Staaten
Derweil ist die Zahl der Flugpassagiere mit Reiseziel USA gesunken. So boardeten im Zeitraum Januar bis September an deutschen Flughäfen rund 1,3 Prozent oder rund 67.200 weniger Fluggäste mit dem letztbekannten Streckenziel USA als im Vorjahreszeitraum.
"Im selben Zeitraum ist die Zahl der Fluggäste mit einem anderen außereuropäischen Ziel um 4,3 Prozent gestiegen", betonten die Statistiker. Allerdings lagen die USA laut Bundesamt mit rund fünf Millionen Fluggästen noch immer auf Platz 1 der beliebtesten außereuropäischen Ziele von deutschen Flughäfen aus - vor Ägypten mit 1,6 Millionen Fluggästen.
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