DBU: 125.000 Euro für grüne Startups ab sofort
04.01.2026 - 10:22:12Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) startet mit einem deutlich erhöhten Budget in das neue Förderjahr. Ab sofort können sich junge Unternehmen um bis zu 125.000 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss bewerben – ohne dafür Firmenanteile abgeben zu müssen.
Strategische Schwerpunkte für 2026
Mit Beginn des Jahres 2026 tritt eine bereits im Sommer 2025 angekündigte Budgetaufstockung in Kraft. Die Stiftung erhöht ihr jährliches Fördervolumen um zehn Millionen Euro auf nun 60 bis 70 Millionen Euro. Ein klares Signal an die Green-Tech-Branche in unsicheren Kapitalmarktzeiten.
Der Fokus des Programms „Green Startup“ liegt 2026 stärker denn je auf der Schnittstelle von Digitalisierung und Ökologie. Gesucht werden Geschäftsmodelle, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (AI), Internet-of-Things (IoT) oder Big Data messbare Umweltentlastung erreichen. Besonders im Blick: die Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und nachhaltige Landwirtschaft.
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So funktioniert die Förderung
Das Kernangebot bleibt für Gründer attraktiv: Bis zu 125.000 Euro Förderung über 24 Monate, ohne dass die DBU Anteile am Unternehmen übernimmt. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Risikokapital in der frühen Phase.
Bis zu 2.000 Euro pro Person und Monat können die Gründer als Lebensunterhaltssicherung beantragen. Das ermöglicht es dem Team, sich vollzeitig auf Produktentwicklung und Markteintritt zu konzentrieren. Zielgruppe sind Startups, die nicht älter als fünf Jahre sind oder sich in der Gründungsphase befinden.
Erste Anlaufstelle: Die Grüne Woche
Wer persönlichen Kontakt sucht, hat dazu Ende Januar Gelegenheit. Vom 20. bis 21. Januar 2026 präsentiert sich die DBU bei den „Startup-Days“ der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die Messe dient als zentraler Netzwerkknoten für die grüne Gründerszene.
Hier können Interessierte ihre Konzepte vor der formalen Antragstellung mit Programmverantwortlichen diskutieren. Die DBU legt bei der Bewertung großen Wert auf die persönliche Eignung des Teams und den Innovationsgrad der Idee. Eine frühe Abstimmung kann die Erfolgschancen deutlich erhöhen.
Warum nicht rückzahlbare Zuschüsse so wichtig sind
Experten betonen die systemische Bedeutung solcher Zuschüsse. Gerade bei hardware-lastigen Umwelttechnologien sind die Entwicklungszyklen lang und die Kapitalkosten hoch, bevor erste Markterfolge möglich sind. Das DBU-Programm überbrückt diese kritische Frühphase.
Die Förderung wirkt wie ein Gütesiegel und erleichtert es Startups oft, im Anschluss weiteres Kapital von Business Angels oder Venture-Capital-Fonds einzuwerben. Zusätzlich zum Geld erhalten geförderte Unternehmen Zugang zum Kompetenzzentrum „nachhaltig.digital“, Coaching und ein wertvolles Partnernetzwerk.
Das sollten Gründer wissen
Anträge können ab sofort über das Online-Portal der DBU eingereicht werden. Das Verfahren ist rollierend, es gibt keine starren Fristen. Dennoch lohnt sich eine frühe Einreichung, um schnell aus dem frischen 2026-Budget bedient zu werden.
Der Auswahlprozess ist mehrstufig und endet mit einem Pitch vor einer Expertenjury. Über die Förderung wird in der Regel innerhalb weniger Monate entschieden. Die Stiftung sucht 2026 gezielt nach Leuchtturmprojekten, die zeigen, wie deutsche Ingenieurskunst globale Umweltprobleme lösen kann.
Die Botschaft zum Jahresbeginn ist klar: Das Kapital ist da, die Türen sind offen. Die Suche nach der nächsten Generation von Umweltpionieren hat begonnen.
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