BUX: Deutliche Korrektur
07.03.2026 - 13:13:27 | boerse-global.deDer ungarische Leitindex BUX erlebte gestern einen seiner schwächsten Handelstage seit Wochen. Nach einem gescheiterten Versuch, die psychologisch wichtige Marke von 125.000 Punkten zurückzuerobern, setzte eine breite Verkaufswelle ein, die den Index bis zum Handelsschluss auf sein Tagestief drückte. Was steckt hinter der plötzlichen Risikoaversion der institutionellen Anleger?
Schwergewichte ziehen Index nach unten
Der Handelstag war von einer massiven Unterperformance der vier größten Indexmitglieder geprägt, die zusammen über 90 % der Gewichtung ausmachen. Besonders hart traf es die OTP Bank, das Schwergewicht im BUX. Die Aktie rutschte um 3,85 % auf 36.500 HUF ab. Marktbeobachter sehen hierbei vor allem Umschichtungen innerhalb des regionalen Bankensektors als Hauptursache für den Druck.
Auch die anderen Blue Chips konnten sich dem Negativtrend nicht entziehen. Das Technologieunternehmen 4iG verlor 2,65 %, während der Pharmariese Richter Gedeon im Gleichschritt mit schwachen europäischen Gesundheitswerten um 1,54 % nachgab. Der Energiekonzern MOL sank trotz stabiler Ölpreise um 1,39 %, belastet durch Sorgen über lokale regulatorische Risiken.
Institutionelle Anleger ziehen sich zurück
Das Handelsvolumen lag mit 35.897 Millionen HUF rund 12 % über dem Durchschnitt der letzten 30 Tage. Auffällig war dabei das Verhältnis von Gewinnern zu Verlierern, das bei 1:8 lag. Dies deutet auf ein breites De-Risking durch institutionelle Akteure hin. Besonders in der letzten Handelsstunde beschleunigte sich der Abwärtstrend durch größere Block-Trades bei OTP und Richter.
Zusätzlich belastete ein schwächerer Forint die Stimmung ausländischer Investoren. Das Währungspaar EUR/HUF handelte am Nachmittag bei etwa 393,40. Das regionale Umfeld bot ebenfalls keine Stütze: Sowohl der polnische WIG20 als auch der Prager PX-Index notierten deutlich im Minus.
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Technische Unterstützung im Test
Aus technischer Sicht hat der BUX erstmals seit drei Wochen seinen 20-Tage-Durchschnitt (EMA) unterschritten. Der Relative-Stärke-Index (RSI) kühlte sich von einem überkauften Niveau bei 72 auf nun 54 Punkte ab, was auf weiteren Spielraum für die aktuelle Korrektur hindeutet.
Der Index steuert nun direkt auf die psychologisch wichtige Unterstützung bei 120.000 Punkten zu. Knapp darüber liegt bei 120.093 Punkten das Februartief, das als erste echte Bastion gegen weitere Kursverluste gilt. Sollte diese Marke fallen, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 118.500 Punkten in den Fokus. Eine kurzfristige technische Gegenbewegung in Richtung 123.500 Punkte ist nur bei einer gleichzeitigen Stabilisierung der internationalen Märkte zu erwarten.
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