BPM-Studie, Prozesse

BPM-Studie 2026: KI steuert jetzt Prozesse autonom

26.03.2026 - 00:00:23 | boerse-global.de

Eine aktuelle Studie belegt, dass KI zunehmend Geschäftsabläufe autonom steuert. Der Fokus verschiebt sich von starren Workflows zu lernenden Systemen, die eigenständig Entscheidungen treffen.

BPM-Studie 2026: KI steuert jetzt Prozesse autonom - Foto: über boerse-global.de

Unternehmen setzen KI zunehmend als aktiven Gestalter von Geschäftsprozessen ein. Das zeigt der heute veröffentlichte „BPM Pulse Survey 2026“ der Unternehmensberatung BearingPoint und BPM&O. Demnach stufen bereits 83 Prozent der befragten Unternehmen Prozessmanagement als geschäftskritisch ein. Der Fokus verschiebt sich weg von starren Workflows hin zu lernenden, autonomen Systemen.

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Agentic BPM: Wenn die KI mitentscheidet

Die zentrale Entwicklung des Jahres heißt „Agentic BPM“. Dabei übernehmen KI-Agenten die Steuerung von kompletten Geschäftsabläufen. „Es geht nicht mehr nur um Standardisierung“, erklärt BearingPoint-Partner Christian Opitz. Stattdessen stehe die Entwicklung einer verlässlichen Entscheidungsintelligenz im Vordergrund.

Diese Systeme verstehen Prozesse inhaltlich und treffen eigenständig Entscheidungen. Für Mitarbeiter bedeutet das eine radikale Entlastung von Koordinationsaufgaben. Autonome Agenten agieren als Bindeglied zwischen verschiedenen Systemen wie ERP und CRM. Die Prozesslandschaften werden so lernfähig und optimieren Abläufe proaktiv.

Nahtlose Integration steigert Produktivität

Ein wesentlicher Treiber ist die tiefe Integration von KI-Assistenten in die täglichen Werkzeuge. Plattformen wie SAP mit Joule oder Microsoft mit seinen Team-Copiloten agieren nicht mehr isoliert. Die „Suite as a Service“-Struktur erlaubt es, Prozesse in natürlicher Sprache zu steuern.

Ein Nutzer kann so im Chat eine komplexe Buchung anstoßen. Die KI ruft im Hintergrund die nötigen Daten aus Drittsystemen ab. Der Wegfall von Systembrüchen reduziert Zeitverluste erheblich. Analysten zufolge steigert das die individuelle Arbeitseffizienz um bis zu 20 Prozent.

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TRANSFORM 2026: Resilienz durch digitale Exzellenz

Diese Entwicklung wurde auf der Fachkonferenz „TRANSFORM 2026“ in Berlin flankiert. Dort diskutierten Führungskräfte über die nötige Resilienz in einem volatilen Markt. Bill Anderson, CEO der Bayer AG, betonte die zentrale Rolle der Digitalisierung für Traditionsunternehmen.

Auch aus dem Finanzsektor kamen klare Signale. Dr. Bettina Orlopp, CEO der Commerzbank, verwies auf den tiefgreifenden Wandel. Digitale Prozesse bilden dort die Grundlage für völlig neue Kundenerlebnisse. Die Konferenz machte deutlich: Neben der Technik ist die kulturelle Transformation in den Unternehmen ebenso wichtig.

Der Mensch bleibt der strategische Taktgeber

Trotz zunehmender Autonomie bleibt der Mensch entscheidend. Seine Rolle wandelt sich vom „Prozessausführer“ zum „Prozesskurator“. In der integrierten digitalen Umgebung definiert er die Ziele und Leitplanken für die KI-Agenten.

Hauke Stars, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, unterstrich in Berlin die Bedeutung von Daten. Die Herausforderung liege darin, die Komplexität globaler Lieferketten durch intelligente IT-Architekturen beherrschbar zu machen. Das erfordere eine enge Verzahnung von Prozessmanagement und IT-Architektur.

Der Weg zum autonomen Unternehmen

Die Daten lassen keinen Zweifel: 2026 wird zum Jahr der operativen Umsetzung. Der Übergang von statischen Modellen zu ausführbaren Pipelines wird für viele Organisationen Realität.

Bis 2030 werden autonome Prozesslandschaften laut Prognose des BPM Pulse Survey in der Industrie Standard sein. Unternehmen, die jetzt in Infrastruktur und Ausbildung investieren, können Marktveränderungen nahezu in Echtzeit begegnen. Die digitale Transformation wird so zum kontinuierlichen Zustand einer datengetriebenen Evolution.

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