Bitkom-Studie: Drei Viertel aller Senioren sind online
21.02.2026 - 16:13:12 | boerse-global.deFast drei Viertel der Deutschen über 65 Jahren nutzen inzwischen das Internet. Das zeigt eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom. Dieser digitale Wandel trifft auf einen globalen Fitness-Trend für Ältere und befeuert den Markt für Senioren-Apps.
Senioren fordern mehr digitale Rücksicht
Die „Silver Surfer“ sind längst in der Mitte der digitalen Gesellschaft angekommen. Laut Bitkom nutzen 74 Prozent der Generation 65+ das Netz. Sie schreiben E-Mails, informieren sich über Nachrichten und suchen online nach Freizeitaktivitäten.
Doch die Senioren haben klare Forderungen: Zwei Drittel wünschen sich einen schnelleren digitalen Wandel. Gleichzeitig fordern 80 Prozent, dass die Politik stärker auf ihre Belange eingeht. Ihre eigene Digitalkompetenz bewerten sie im Schnitt nur mit der Schulnote 3,2 – ein klarer Auftrag an nutzerfreundliche Anwendungen.
Stuhlyoga und Wand-Pilates boomen
Der Markt reagiert mit speziellen Fitness-Apps für Ältere. Im Fokus stehen gelenkschonende Übungen, die oft ohne Geräte und im Sitzen funktionieren. Konzepte wie Stuhlyoga oder Wand-Pilates verbessern die Beweglichkeit.
Apps wie „SeniorFit“ oder „SilberFit“ bieten personalisierte Pläne für Kraft, Gleichgewicht und Ausdauer. Klare Videoanleitungen und Fortschritts-Tracker sollen die Hürden senken. Der Bedarf ist groß, denn das American College of Sports Medicine sieht Fitness für Ältere 2026 als globalen Top-Trend.
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Digitale Hilfe gegen Stürze und für den Geist
Die Vorteile sind vielfältig. Regelmäßiges Training kann Stürze verhindern – eine Hauptursache für den Verlust von Selbstständigkeit. Es fördert Mobilität und erleichtert den Alltag.
Ein aufkommender Trend ist die „Neuro-Fitness“. Sie kombiniert Bewegung mit Gehirntraining, um kognitive Fähigkeiten zu erhalten. Studien wie „TEL-FIT“ zeigen zudem: Bewegungsprogramme mit telefonischem Coaching steigern die Motivation deutlich.
KI wird zum persönlichen Trainer
Die Entwicklung geht weiter. Künftige Apps werden noch stärker auf Personalisierung setzen. Künstliche Intelligenz könnte Trainingspläne an Tagesform und Schlaf anpassen.
Wearables wie Smartwatches liefern dafür wichtige Vitaldaten. Das Ziel bleibt klar: Digitale Tools sollen ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben unterstützen. Die Grundlage dafür ist mit der wachsenden Netz-Affinität der Senioren gelegt.
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