Bitcoin, Gold

Bitcoin: Öl, Gold und der Wert des Knappen

10.04.2026 - 00:26:46 | boerse-global.de

Der Iran verlangt Bitcoin als Gebühr für Öltanker in der Straße von Hormus, während institutionelle Anleger Bitcoin zunehmend als digitales Gold betrachten.

Bitcoin: Öl, Gold und der Wert des Knappen - Foto: über boerse-global.de

Der Iran verlangt Bitcoin als Durchfahrtsgebühr für die Straße von Hormus. Ein Dollar pro Barrel Öl, zahlbar in Kryptowährung — Tanker müssen ihre Ladungsdaten an iranische Behörden übermitteln, die dann die Gebühr festsetzen. Das Zeitfenster für die Zahlung nach Freigabe ist eng. Leere Schiffe dürfen die Meerenge kostenlos passieren.

Rund 20 Prozent des weltweiten Öls laufen durch diese Meerenge. Dass Teheran ausgerechnet Bitcoin als Zahlungsmittel wählt, ist kein Zufall — es ist ein Signal, dass die Kryptowährung längst in geopolitischen Machtkalkulationen angekommen ist.

Wertaufbewahrung neu gedacht

Parallel dazu rücken institutionelle Anleger Bitcoin zunehmend in die Nähe von Gold. MarketVector Indexes und Coinbase Asset Management haben gemeinsam den Coinbase Store of Value Index (COINSOV) aufgelegt — ein regelbasiertes Konstrukt, das Bitcoin und Gold in einem volatilitätsgewichteten Rahmen kombiniert. Die Allokation zwischen beiden Assets wird quartalsweise angepasst, wobei die Gewichtung invers zur jeweiligen Volatilität verläuft.

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Der Gedanke dahinter: In einer Welt steigender Staatsverschuldung und anhaltender Geldentwertung suchen Anleger nach knappen Werten, die außerhalb staatlicher Kontrolle liegen. Rückwirkende Daten von 2017 bis 2025 zeigen laut MarketVector bessere risikoadjustierte Renditen als eine statische 50/50-Mischung beider Assets — bei deutlich geringeren Drawdowns.

Geopolitik als Treiber

Die Lage rund um den Hormuz bleibt angespannt. Israel setzt seine Angriffe auf den Libanon fort, Iran hält die Meerenge faktisch unter Kontrolle. Physische Ölpreise für europäische und asiatische Raffinerien haben Rekordniveaus nahe 150 Dollar pro Barrel erreicht. Ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA und Iran steht auf der Kippe.

In diesem Umfeld gewinnt Bitcoin eine ungewohnte Rolle: nicht als spekulatives Vehikel, sondern als Transaktionswährung in einem System, das westliche Sanktionen systematisch umgeht. Teheran demonstriert damit, dass dezentrale Zahlungsnetzwerke geopolitische Druckmittel aushebeln können — eine Entwicklung, die Regulierungsbehörden weltweit beschäftigen dürfte.

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