Bewegung, Gehirn

Bewegung schützt das Gehirn – auch als Wochenend-Warrior

20.02.2026 - 00:18:11 | boerse-global.de

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Gedächtnis stärkt und das Demenzrisiko senkt, wobei auch geballte Sporteinheiten am Wochenende wirksam sind.

Sport verbessert das Gedächtnis und senkt das Demenzrisiko. Das belegen neue Studien aus dem Jahr 2026. Entscheidend ist offenbar nicht die tägliche Routine, sondern die regelmäßige Gesamtdosis an Bewegung.

Eine großangelegte Analyse der University of South Australia, die über 2.700 Einzelstudien auswertete, zeigt: Schon moderate Aktivitäten wie Yoga oder zügiges Gehen steigern die kognitiven Fähigkeiten merklich. Die Effekte sind oft schon nach wenigen Monaten messbar.

Für Vielbeschäftigte gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Eine aktuelle chinesische Studie belegt: Sogenannte „Weekend Warriors“, die ihr Sportpensum auf ein oder zwei Tage ballen, senken ihr Risiko für Krankheiten wie Demenz fast ebenso effektiv wie Menschen, die täglich aktiv sind.

So formt Bewegung unser Denkorgan

Die neurobiologischen Gründe sind vielfältig. Körperliche Aktivität steigert die Durchblutung und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zudem setzt sie den Botenstoff BDNF frei – eine Art „Dünger für das Gehirn“.

Dieses Protein schützt Nervenzellen, fördert das Wachstum neuer Neuronen und stärkt die Verbindungen zwischen ihnen. Besonders der Hippocampus, die zentrale Schaltstelle für das Gedächtnis, profitiert von diesem Effekt.

Die Mischung macht‘s: Diese Sportarten wirken am besten

Lange stand vor allem Ausdauersport im Fokus. Neuere Analysen zeigen jedoch: Koordinativ anspruchsvolle Aktivitäten mit komplexen Abläufen wirken besonders stark. Dazu zählen viele Ballsportarten.

Aber auch Krafttraining, Yoga, Tai-Chi oder aktive Videospiele („Exergames“) zeigen überraschende Effekte. Die Kombination aus körperlicher und geistiger Herausforderung stimuliert die neuronalen Netzwerke offenbar optimal.

Ein Leben lang profitieren

Die Vorteile beginnen in der Jugend. Studien zeigen, dass Bewegung bei Kindern und Jugendlichen die Gedächtnisleistung fördert – ein klarer Pluspunkt für die Schule. Bei Erwachsenen hilft sie, Stress abzubauen und die Konzentration zu steigern.

Im Alter ist Sport eine der wirksamsten Strategien gegen den kognitiven Abbau. Forschungen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen belegen: Aktive Menschen haben größere Hirnvolumina in Schlüsselregionen. Selbst tägliche Spaziergänge können dem Verlust von Hirnsubstanz entgegenwirken.

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Die Botschaft der Forschung ist klar: Regelmäßige Bewegung ist eine fundamentale Investition in die Gesundheit des Gehirns. Und es ist nie zu spät, damit anzufangen.

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