Bayer, Supreme

Bayer: Supreme Court verhandelt Durnell am 27. April

27.04.2026 - 06:45:09 | boerse-global.de

Der Supreme Court verhandelt über Bayers Berufung gegen Glyphosat-Strafzahlungen. Ein Erfolg könnte die Klagewelle entscheidend beeinflussen.

Bayer: Supreme Court verhandelt Durnell am 27. April - Foto: über boerse-global.de
Bayer: Supreme Court verhandelt Durnell am 27. April - Foto: über boerse-global.de

In Washington beginnt heute eine Verhandlung, die über die finanzielle Handlungsfähigkeit von Bayer entscheiden könnte. Die Richter des Supreme Court befassen sich im Fall Durnell mit einer Berufung des Konzerns gegen millionenschwere Strafzahlungen. Es ist der Versuch, die seit Jahren schwelende Glyphosat-Klagewelle juristisch zu stoppen.

Grundsatzentscheidung zum Zulassungsrecht

Bayer stützt seine Verteidigung auf eine zentrale Rechtsfrage. Das Unternehmen argumentiert, dass die bundesweite Zulassung durch die US-Umweltbehörde EPA rechtlich schwerer wiegt als Kennzeichnungsvorschriften der einzelnen Bundesstaaten. Erstmals erhält der Konzern dabei offizielle Unterstützung durch ein Rechtsgutachten der US-Regierung.

Ein Erfolg vor dem obersten Gericht würde die Risikobewertung massiv verändern. Bisher belasten tausende anhängige Klagen die Bilanz und den Aktienkurs gleichermaßen.

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Kritik auf der Hauptversammlung

Die juristischen Altlasten prägten bereits die Stimmung auf der jüngsten Aktionärsversammlung. Zwar verwies Konzernchef Bill Anderson auf das Wachstum der Pharma-Produkte Nubeqa und Kerendia. Institutionelle Investoren kritisierten jedoch die langfristige Kursentwicklung und forderten eine finale Lösung im Glyphosat-Komplex.

Dazu plant der Finanzvorstand eine Doppelstrategie aus aggressiver Verteidigung und gezielten Vergleichen. Das Ziel bleibt eine zeitnahe Bereinigung der Rechtsrisiken.

Umsatzprognosen für das erste Quartal

Abseits der Gerichtssäle bereitet Bayer die Veröffentlichung der Q1-Zahlen für Mai vor. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 13,47 Milliarden Euro. Damit würde das Ergebnis leicht unter dem Vorjahreswert von 13,74 Milliarden Euro liegen.

Nach den Sonderbelastungen des vergangenen Jahres rechnen Experten für das Gesamtjahr 2026 wieder mit einem positiven Ergebnis je Aktie. Das Urteil des Supreme Court wird in den kommenden Monaten erwartet. Es dürfte die wichtigste Variable für eine nachhaltige Neubewertung der Aktie sein.

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