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Bank of Mellon Aktie: Ausblick spürbar erhöht

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 13:00 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Die Bank of New York Mellon hebt ihre Umsatzprognose für 2026 auf bis zu 11 Prozent an, gestützt auf ein Rekordquartal mit 5,7 Milliarden Dollar Umsatz.

Bank of New York Mellon: Deutlich optimistischere Jahresprognose
Abstrakte, atmosphärische Szene, die den Finanzsektor mit einem klaren Aufwärtstrend und optimistischer Marktstimmung darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ein Rekordquartal reicht der Bank of New York Mellon nicht — sie legt gleich noch eine deutlich optimistischere Jahresprognose nach. Für ein Institut, das eigentlich für nüchterne Verwahrgeschäfte bekannt ist, ist das eine bemerkenswerte Kurskorrektur nach oben.

Der Traditionsbankkonzern erhöhte am Mittwoch seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf ein Wachstum zwischen 10 und 11 Prozent. Zuvor hatte das Management lediglich rund 5 Prozent in Aussicht gestellt, Analysten waren im Schnitt von 7,8 Prozent ausgegangen. Grundlage für den Optimismus ist ein zweites Quartal mit Rekordumsatz von 5,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zinsgeschäft und Gebühren treiben das Ergebnis

Der Nettozinsertrag sprang um 20 Prozent nach oben, während die Gebühreneinnahmen um 11 Prozent auf 4,04 Milliarden Dollar zulegten. Das Verwahrgeschäft profitiert davon, dass steigende Aktienkurse den Wert der verwalteten Vermögen automatisch nach oben treiben — und damit auch die darauf berechneten Gebühren. Das Segment Wertpapierdienstleistungen wuchs um 12 Prozent, der Bereich für Emittenten-Services sogar um 23 Prozent.

CEO Robin Vince beschrieb das Marktumfeld als "aktive Phase" mit robusten Unternehmensgewinnen als Fundament. Die verwalteten und verwahrten Vermögen kletterten im Quartal auf 62,6 Billionen Dollar, das Fondsvermögen stieg auf 2,2 Billionen Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,7 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,45 Dollar je Aktie — nach 1,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,93 Dollar im Vorjahresquartal.

Dividende bleibt Konstante

Der Vorstand beschloss zudem eine Quartalsdividende von 0,63 Dollar je Aktie, zahlbar am 7. August 2026 an Aktionäre, die am 27. Juli 2026 im Bestand geführt sind. Damit hält die Bank ihre Ausschüttung seit 56 Jahren in Folge aufrecht — bei aktuellem Kurs entspricht das einer Rendite von 1,37 Prozent. Ergänzend beschloss das Gremium Ausschüttungen auf mehrere Serien von Vorzugsaktien für den im September fälligen Zeitraum.

Der Aktienkurs notiert bei 154,50 Dollar nahe seinem Jahreshoch, nach einem Plus von rund 33 Prozent seit Jahresbeginn und 65 Prozent binnen zwölf Monaten. Vince selbst deutete an, dass bei anhaltend starken Unternehmensgewinnen noch Spielraum für weitere Kursgewinne am Aktienmarkt bestehen könnte.

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