Autogenes Training erlebt Renaissance als Stresskiller
10.02.2026 - 07:14:12Die alte Entspannungstechnik feiert ein Comeback. In einer hektischen Welt setzen immer mehr Menschen auf die bewährte Methode zur Selbstberuhigung. Experten und Krankenkassen empfehlen das Autogene Training als wirksames Werkzeug gegen Stress und für die mentale Gesundheit.
Was ist Autogenes Training?
Der deutsche Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelte das Verfahren in den 1920er Jahren. Es handelt sich um eine Form der Selbsthypnose. Durch das gedankliche Wiederholen bestimmter Formeln wie „Mein Arm ist ganz schwer“ lernt der Anwender, sein vegetatives Nervensystem gezielt zu entspannen. Das führt zu messbaren körperlichen Veränderungen:
* Senkung der Muskelspannung
* Verlangsamung von Herzschlag und Atmung
* Verbesserte Durchblutung
Die Methode ist wissenschaftlich fundiert und seit Jahrzehnten etabliert. Ihr großer Vorteil: Sie ist leicht zu erlernen und kann später überall selbstständig angewendet werden – ob im Büro oder zu Hause.
Beruflicher Dauerstress raubt vielen Menschen Energie und Schlaf — oft fehlen einfache Strategien, um Alltag und Erholung zu trennen. Das kostenlose E‑Book „Stressfrei produktiv“ zeigt in konkreten Übungen, wie Sie Arbeit und Privatleben ins Gleichgewicht bringen: 2 kurze Achtsamkeitsübungen, 6 Lösungen für Zeitdiebe und 5 Sofortmaßnahmen für mehr Gelassenheit. Ideal für Berufstätige, die weniger Stress und mehr Produktivität wollen. Jetzt kostenloses Work‑Life‑Balance‑E‑Book sichern
So wirkt die Methode gegen Stress
Die Effektivität ist durch zahlreiche Studien belegt. Autogenes Training hilft bei einer ganzen Reihe von Beschwerden:
* Schlafstörungen
* Konzentrationsprobleme
* Chronische Schmerzen und Migräne
* Bluthochdruck
Der Schlüssel liegt in der Aktivierung des Parasympathikus, unseres „Entspannungsnervs“. In Stressmomenten übernimmt sein Gegenspieler, der Sympathikus, das Kommando und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Die gezielten Übungen helfen, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen und die allgemeine Stresstoleranz zu erhöhen. Sogar die Europäische Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt die Methode zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Krankenkassen zahlen mit
Die gesundheitspolitische Bedeutung der Methode zeigt sich auch an der finanziellen Unterstützung. Viele gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen die Kosten für zertifizierte Präventionskurse oder bezuschussen sie deutlich. Für Versicherte lohnt sich die Nachfrage bei ihrer Kasse.
Die Kurse gliedern sich in eine Grund- und eine Oberstufe. Für den präventiven Alltagsgebrauch reicht meist die Beherrschung der sechs Grundübungen, die sich auf Schwere, Wärme, Herz, Atmung, Bauchorgane und eine kühle Stirn konzentrieren.
Ein altes Verfahren im Vergleich zu neuen Trends
Wie schlägt sich das hundert Jahre alte Training gegen moderne Trends wie Achtsamkeit oder Yoga? Es besticht durch seinen systematischen, mentalen Ansatz. Während Yoga den Körper in den Vordergrund stellt und Achtsamkeit auf die Wahrnehmung des Moments abzielt, fokussiert Autogenes Training gezielt auf die vegetative Selbstregulation durch Gedankenformeln.
Die Methoden schließen sich nicht aus, sondern können sich gut ergänzen. Die Wahl ist eine Frage des persönlichen Typs. Für Menschen, die einen klaren, gedanklichen Weg zur Entspannung suchen, bleibt das Autogene Training eine erste Wahl – nicht zuletzt wegen seiner exzellenten Studienlage.
PS: Fühlen Sie sich oft überlastet, obwohl Sie viel schaffen? Ein kompakter Praxis‑Guide hilft, die echten Stressfresser aufzuspüren und sofort zu verringern. Das Gratis‑E‑Book liefert leicht umsetzbare Sofortmaßnahmen und Achtsamkeitsübungen, mit denen Sie ab heute besser abschalten und konzentrierter arbeiten — ohne großen Zeitaufwand. Perfekt als Ergänzung zu Entspannungstechniken wie Autogenem Training. E‑Book „Stressfrei produktiv“ jetzt anfordern


