Ausdauertraining, Gehirnalter

Ausdauertraining senkt das biologische Gehirnalter

22.01.2026 - 21:54:12

Regelmäßiges Cardio-Training reduziert das biologische Gehirnalter und stärkt wichtige Hirnregionen. Die Forschung sieht darin einen zentralen Ansatz zur Vorbeugung von Demenzerkrankungen.

Neueste Studien belegen: Regelmäßiges Cardio-Training macht das Gehirn biologisch jünger. Forscher sehen darin einen Durchbruch für die Demenzprävention.

Was ist das biologische Gehirnalter?

Der Schlüssel dazu ist die Gehirnalter-Differenz (brain-PAD). Dieser Wert zeigt, wie alt das Gehirn im Vergleich zum tatsächlichen Alter einer Person ist. Ermittelt wird er durch MRT-Scans und KI-Algorithmen, die die Gehirnstruktur mit einer großen Datenbank vergleichen.

  • Ein positiver brain-PAD-Wert bedeutet: Das Gehirn erscheint älter als es sollte. Das gilt als Risikofaktor für Krankheiten wie Alzheimer.
  • Ein negativer Wert signalisiert dagegen ein widerstandsfähigeres, „jüngeres“ Gehirn.

So wirkt Fitness auf das Gehirn

Große Studien wie die deutsche SHIP-Studie mit über 2.000 Teilnehmern zeigen einen klaren Trend: Je besser die kardiovaskuläre Fitness einer Person, desto größer ist das Volumen ihrer grauen Hirnsubstanz. Besonders betroffen sind wichtige Regionen wie der Hippocampus, das Zentrum für Gedächtnis und Lernen.

Die Effekte sind vielfältig:
* Verbesserte Durchblutung und Sauerstoffversorgung
* Freisetzung des Nervenwachstumsfaktors BDNF
* Förderung der Bildung neuer Nervenzellen und Verbindungen

Welches Training hilft am besten?

Experten empfehlen klassisches Ausdauertraining, um die Herz-Lungen-Gesundheit zu stärken. Entscheidend ist der Indikator VO2max – die maximale Sauerstoffaufnahme. Eine hohe VO2max korreliert laut Forschung mit einem gesünderen Gehirn.

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Effektive Aktivitäten sind:
* Laufen
* Schwimmen
* Radfahren
* Zügiges Gehen

Bereits drei moderate Einheiten pro Woche können positive Effekte auf die Hirnmasse haben. Die American Heart Association stuft die kardiorespiratorische Fitness schon seit Jahren als klinisches Vitalzeichen ein.

Ein Paradigmenwechsel für die Prävention

Angesichts fehlender Heilmittel für Demenzerkrankungen gewinnt die Vorbeugung massiv an Bedeutung. Die neuen Erkenntnisse stützen die These, dass ein aktiver Lebensstil den Ausbruch von Krankheiten wie Alzheimer verzögern oder verhindern kann.

Die Botschaft der Wissenschaft ist eindeutig: Körperliche Fitness ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes Gehirn. Die Förderung von Ausdauertraining wird damit zum zentralen Baustein künftiger Präventionsprogramme – und das in jedem Alter.

@ boerse-global.de