Atos, Pipeline

Atos: Pipeline wächst um 900 Millionen

22.04.2026 - 03:31:49 | boerse-global.de

Der IT-Dienstleister Atos verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen organischen Umsatzrückgang von elf Prozent. Während das Bestandsgeschäft schrumpft, zeigt die Auftragspipeline erste positive Signale.

Atos: Pipeline wächst um 900 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Atos: Pipeline wächst um 900 Millionen - Foto: über boerse-global.de

Atos steckt mitten in einer schmerzhaften Transformation. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 belegen den harten Kurswechsel des IT-Dienstleisters. Während das Neugeschäft erste Zeichen der Besserung zeigt, schrumpft das bestehende Geschäft deutlich.

Der Konzern verbuchte einen Umsatz von 1,739 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis entspricht das einem organischen Rückgang von elf Prozent. Ein Teil dieses Minus geht auf das Konto unprofitabler Altverträge. Diese lässt das Management derzeit bewusst auslaufen.

Die Entwicklung der Sparten klafft auseinander. Die Kernmarke Atos verzeichnete ein organisches Minus von 11,4 Prozent. Die Sparte Eviden hielt sich mit einem Rückgang von 2,9 Prozent stabiler. Regional gab es lediglich in Großbritannien und Irland ein Wachstum.

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Auftragslage als Hoffnungsschimmer

Hoffnung schöpft der Vorstand aus der Auftragslage. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz kletterte auf 87 Prozent. Die qualifizierte Pipeline wuchs im Quartal um fast 900 Millionen Euro. Der Auftragsbestand liegt damit bei 10,7 Milliarden Euro.

An der Börse bleibt die Lage angespannt. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund 30 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 36,24 Euro notiert das Papier deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt.

Sparprogramm zeigt Wirkung

Das Sparprogramm "Genesis" liefert messbare Ergebnisse. Atos hat bereits 88 Prozent der geplanten Einsparungen von 650 Millionen Euro realisiert. Die Liquidität stieg auch dank des Bull-Verkaufs auf rund 1,7 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 konkretisiert das Management seine Ziele. Der Vorstand erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen minus eins und minus fünf Prozent. Die operative Marge soll etwa sieben Prozent erreichen. Am Jahresende will Atos einen positiven Netto-Cashflow ausweisen.

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