AST SpaceMobile: SpaceX-IPO bedroht 25%-Anteil bei Alphabet
06.05.2026 - 03:21:38 | boerse-global.deHohe Ziele, verfehlte Meilensteine – bei AST SpaceMobile wächst die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Während neue Berichte Verzögerungen beim Satelliten-Ausbau bestätigen, sorgt ein möglicher Börsengang von SpaceX für Unruhe unter den Großaktionären. Die Aktie markierte zuletzt ein neues Jahrestief.
CEO Abel Avellan arbeitet ohne festes Gehalt. Seine Vergütung von 14,2 Millionen US-Dollar besteht vollständig aus Aktienoptionen. Diese sind an strikte operative Fortschritte geknüpft. Ein zentrales Ziel für die Anzahl der Satelliten im Orbit bis Februar 2026 stufte das Unternehmen nun als „nicht erreicht“ ein.
Auch beim Umsatz blieb der Konzern mit 70,9 Millionen US-Dollar knapp hinter den Erwartungen zurück. Parallel dazu wächst der Druck durch die Konkurrenz. Marktbeobachter warnen, dass ein milliardenschwerer Börsengang von SpaceX die strategische Gewichtung im Portfolio von Alphabet verändern könnte.
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Der Tech-Riese Alphabet ist der viertgrößte Investor bei AST SpaceMobile. Aktuell macht das Unternehmen schätzungsweise 25 Prozent des relevanten Alphabet-Portfolios aus. Ein SpaceX-Börsengang mit einer Bewertung von 1,75 Billionen US-Dollar könnte dieses Gleichgewicht jedoch verschieben.
Regulatorischer Rückenwind und Produktionssorgen
Ein Lichtblick kommt von der US-Regulierungsbehörde FCC. Diese genehmigte den Betrieb von bis zu 248 Satelliten für die direkte Mobilfunkabdeckung. Damit darf das Unternehmen sein Netzwerk gemeinsam mit Partnern wie AT&T und Verizon ausbauen.
Indes zweifeln Analysten am Zeitplan für den weiteren Netzausbau. Die Bank of America schätzt, dass AST SpaceMobile das Ziel von 45 Satelliten bis Ende 2026 verfehlen wird. Aktuell befinden sich die Einheiten acht bis zehn in der Endfertigung. Um den Plan einzuhalten, müsste das Unternehmen deutlich schneller starten als bisher.
Anleger reagierten nervös auf die Nachrichtenlage. Die Aktie verlor innerhalb von 30 Tagen rund 31 Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 23 Prozent. Am 11. Mai plant das Management ein ausführliches Geschäfts-Update. Dann müssen die Verantwortlichen erklären, wie sie die Verzögerungen beim Satelliten-Ausbau aufholen wollen.
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