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AST SpaceMobile: FCC genehmigt 248-Satelliten-Konstellation

08.05.2026 - 12:55:49 | boerse-global.de

AST SpaceMobile erhält FCC-Genehmigung für 248 Satelliten, kämpft aber mit verfehlten Zielen und einem verlorenen Satelliten.

AST SpaceMobile: FCC genehmigt 248-Satelliten-Konstellation - Foto: über boerse-global.de
AST SpaceMobile: FCC genehmigt 248-Satelliten-Konstellation - Foto: über boerse-global.de

AST SpaceMobile steht vor einer Zerreißprobe. Während regulatorische Erfolge den Weg ebnen, werfen operative Rückschläge und verfehlte Meilensteine Fragen zur Umsetzung auf. Der Druck auf das Management wächst kurz vor den neuen Quartalszahlen massiv.

CEO-Vergütung unter der Lupe

Ein aktueller Bericht zur Hauptversammlung rückt die Zielerreichung in den Fokus. Vorstandschef Abel Avellan erhält seit 2021 kein Grundgehalt. Seine Vergütung für 2025 in Höhe von rund 14,2 Millionen Dollar besteht vollständig aus Aktien.

Diese Zahlungen sind an strikte operative Ziele geknüpft. Ein wichtiges Ziel für die Anzahl der Satelliten im Orbit bis Februar 2026 wurde bereits als "nicht erreicht" markiert. Die Stimmrechtskontrolle bleibt derweil fest in der Hand des Gründers, der über 70 Prozent der Stimmrechte hält.

Satellitenverlust belastet Zeitplan

Parallel dazu kämpft das Unternehmen mit technologischen Hürden. Der Start des Satelliten BlueBird 7 mit einer Rakete von Blue Origin schlug fehl. Der Satellit erreichte eine zu niedrige Umlaufbahn und verglühte beim Wiedereintritt.

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Zwar deckt eine Versicherung den finanziellen Schaden ab. Der Vorfall verdeutlicht jedoch die Abhängigkeit von zuverlässigen Trägersystemen. Solange Wettbewerber wie Blue Origin oder Rocket Lab keine stabilen Starts garantieren, bleibt AST auf SpaceX angewiesen.

Grünes Licht von der US-Behörde

Einen wichtigen Etappensieg verbuchte AST SpaceMobile hingegen bei der US-Regulierungsbehörde FCC. Die Behörde genehmigte den Betrieb von bis zu 248 Satelliten. Damit darf das Unternehmen in den USA Mobilfunklücken direkt aus dem All schließen.

Partner wie AT&T und Verizon unterstützen das Vorhaben. Die FCC setzt dabei klare Fristen für den Netzausbau. Bis August 2030 muss die Hälfte der Flotte im All sein.

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Die Aktie reagiert nervös auf die Nachrichtenlage. Mit 57,90 Euro notiert das Papier rund 43 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Im laufenden Monat verlor der Kurs bereits fast 30 Prozent an Wert.

Am 11. Mai veröffentlicht das Management die Zahlen für das erste Quartal. Dann muss der Vorstand erklären, wie das Umsatzziel von bis zu 200 Millionen Dollar für dieses Jahr noch erreichbar ist.

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