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AST SpaceMobile Aktie: Umsatz verfehlt 37,63 Millionen

14.05.2026 - 06:09:56 | boerse-global.de

AST SpaceMobile verfehlt Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich, hält aber an ehrgeizigem Satellitenausbau fest. Die hohe Liquidität gibt Spielraum.

AST SpaceMobile Aktie: Umsatz verfehlt 37,63 Millionen - Foto: über boerse-global.de
AST SpaceMobile Aktie: Umsatz verfehlt 37,63 Millionen - Foto: über boerse-global.de

AST SpaceMobile liefert genau die Art Quartalsbericht, die Wachstumsanleger nervös macht: technisch kommt das Satellitenprojekt voran, finanziell bleibt die Lücke groß. Der Umsatz verfehlte die Erwartungen klar, der Verlust fiel höher aus als gedacht. Trotzdem hält das Unternehmen an seinem Ausbauplan fest.

Umsatzlücke trifft auf hohe Liquidität

Im ersten Quartal 2026 erzielte AST SpaceMobile einen Umsatz von 14,7 Millionen Dollar. Der Marktkonsens hatte mit rund 37,63 Millionen Dollar gerechnet. Die Erlöse stammten vor allem aus Gateway-Lieferungen und Verträgen mit der US-Regierung.

Der Befund ist damit zweigeteilt. Das Geschäftsmodell beginnt, reale Umsätze zu liefern, liegt aber noch weit von dem Niveau entfernt, das der Markt für diese Phase erwartet hatte.

Der Nettoverlust lag bei 249,6 Millionen Dollar. Je Aktie entsprach das einem Minus von 0,66 Dollar, während Analysten nur mit 0,23 Dollar Verlust gerechnet hatten. Die Kostenbasis bleibt damit ein zentrales Thema.

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Entlastung kommt von der Bilanz. AST SpaceMobile verfügte zum Quartalsende über 3,5 Milliarden Dollar an Barmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Die operativen Aufwendungen beliefen sich auf 91,2 Millionen Dollar.

Technik macht Fortschritte

Operativ meldete das Unternehmen wichtige Fortschritte. Bei der Satellit-zu-Smartphone-Technologie erreichte AST SpaceMobile eine Downloadgeschwindigkeit von 98,9 Mbit/s. Für das Geschäftsmodell ist das ein relevanter Nachweis, weil die Technik ohne Spezialhardware auf Nutzerseite funktionieren soll.

Hinzu kommt die regulatorische Seite. Die US-Behörde FCC erteilte die Genehmigung für den Betrieb der BlueBird-Satellitenkonstellation in den Vereinigten Staaten. Das reduziert eine wichtige Hürde für den geplanten kommerziellen Ausbau.

Ein Rückschlag bleibt der Startplan. Der Start von BlueBird 7 verzögert sich nach einem Fehlstart eines Blue-Origin-Trägers. Dennoch hält das Unternehmen am Ziel fest, bis Ende 2026 insgesamt 45 BlueBird-Satelliten im Orbit zu haben.

Für das laufende Jahr stellt AST SpaceMobile einen Umsatz von 150 bis 200 Millionen Dollar in Aussicht. Die Investitionen für Block-2-Satelliten und den weiteren Ausbau der Konstellation sollen bei 575 bis 650 Millionen Dollar liegen.

Der Auftragsbestand von mehr als 1,2 Milliarden Dollar gibt dem Ausbauplan Gewicht. Dazu kommen 60 Mobilfunkpartner, darunter Verizon, AT&T und Vodafone. Im Verteidigungsbereich sieht das Unternehmen weitere Einsatzfelder, etwa bei militärischer Kommunikation und Radardiensten.

Aktie bleibt technisch angespannt

Die Analysten reagieren unterschiedlich. UBS senkte das Kursziel auf 80,00 Dollar und bleibt bei „Neutral“. B. Riley erhöhte das Ziel auf 85,00 Dollar, ebenfalls mit neutraler Einstufung.

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Am Mittwoch notierte die Aktie bei 64,60 Euro und lag damit 3,53 Prozent im Plus. Sie bewegte sich nur knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt von 64,26 Euro. Das wirkt stabiler als der jüngste Abwärtstrend vermuten lässt.

Das Chartbild bleibt trotzdem angeschlagen. Die Aktie muss erst wieder Vertrauen in die Umsetzung des Satellitenplans aufbauen, nicht nur in einzelne technische Meilensteine.

Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 23,28 Prozent zu Buche, seit Jahresanfang sind es 9,65 Prozent Verlust. Über zwölf Monate liegt der Titel dennoch 171,43 Prozent im Plus. Der Markt bewertet also weiterhin viel Zukunft, verlangt aber sichtbar mehr operative Belege.

Bis zum Jahresende zählt vor allem die Umsetzung des Satellitenplans. Kommt AST SpaceMobile Richtung 45 BlueBird-Satelliten voran, bekommt die Umsatzprognose mehr Substanz. Weitere Startverzögerungen würden die starke Liquidität stärker in den Vordergrund rücken als das Wachstum.

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