AST SpaceMobile Aktie: Umsatz auf 14,7 Millionen verfehlt
16.05.2026 - 21:42:40 | boerse-global.deAST SpaceMobile hat mit seinen Zahlen für das erste Quartal 2026 die Latte klar gerissen. Beim Umsatz blieb das Unternehmen deutlich hinter den Erwartungen zurück, beim Verlust fiel die Lücke ebenfalls größer aus als am Markt erwartet. Trotzdem hält der Konzern an seiner Jahresprognose fest. Das sorgt für Bewegung in der Aktie.
Schwacher Auftakt, große Ziele
Der Umsatz lag im Quartal nur bei 14,7 Millionen Dollar. Analysten hatten mit rund 38 bis 39 Millionen Dollar gerechnet. Auch der Verlust je Aktie enttäuschte mit minus 0,66 Dollar deutlich gegenüber den Konsensschätzungen von etwa minus 0,21 bis minus 0,23 Dollar.
Parallel dazu fiel der Nettoverlust auf die Stammaktionäre mit 191 Millionen Dollar hoch aus. Die operativen Aufwendungen summierten sich auf 164,1 Millionen Dollar. Ein Teil des Umsatzsprungs im Jahresvergleich basiert auf US-Regierungsaufträgen und Lieferungen für Gateway-Bauteile, doch der eigentliche Schwachpunkt lag im Timing.
Prognose bleibt stehen
Trotz des verfehlten Quartals bleibt AST SpaceMobile bei der Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Für 2026 stellt das Management 150 bis 200 Millionen Dollar in Aussicht. Dahinter steckt die Erwartung, dass die Erlöse von Quartal zu Quartal anziehen.
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Das Unternehmen verfügt zudem über eine starke Kassenposition. Ende März lagen rund 3,5 Milliarden Dollar an Barmitteln, Zahlungsmitteln und eingeschränkten Guthaben auf der Bilanz. Ein Teil davon stammt aus einer jüngsten Wandelanleihe.
Satellitenprogramm gewinnt Tempo
Operativ arbeitet AST SpaceMobile weiter am Ausbau seiner BlueBird-Flotte. Bis Ende 2026 sollen etwa 45 Satelliten im Orbit sein. Der nächste Start mit BlueBird 8, 9 und 10 ist für Mitte Juni geplant.
Hinzu kommt ein technischer Meilenstein: Mit dem BlueBird-Satelliten der ersten Block-1-Generation meldete das Unternehmen eine Spitzendatenrate von 98,9 Megabit pro Sekunde. Außerdem hat die US-Regulierungsbehörde FCC grünes Licht für den kommerziellen Dienst „Supplemental Coverage from Space“ in den USA gegeben. Das Netzwerk darf dabei aus bis zu 248 Satelliten bestehen.
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An der Börse bleibt der Titel entsprechend volatil. Am Freitag schloss die Aktie bei 72 Euro, über sieben Tage steht noch ein Plus von 13,21 Prozent, auf Sicht von zwölf Monaten sogar von mehr als 205 Prozent. Zugleich notiert der Kurs knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt und rund 29 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Das zeigt: Die Erwartungen an das Satellitenmodell sind hoch, die operative Umsetzung muss jetzt liefern.
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