Aspartam-Studie, Bedenken

Aspartam-Studie schürt neue Bedenken vor kognitivem Abbau

12.01.2026 - 08:01:12

Eine Langzeitstudie zeigt einen Zusammenhang zwischen hohem Süßstoffkonsum und einem um 62 Prozent schnelleren Rückgang der kognitiven Fähigkeiten, was einer vorzeitigen Gehirnalterung entspricht.

Eine große Langzeitstudie zeigt einen beunruhigenden Zusammenhang: Wer regelmäßig künstliche Süßstoffe konsumiert, könnte sein Gehirn schneller altern lassen. Die im Fachjournal “Neurology” veröffentlichte Untersuchung aus Brasilien entfacht die Debatte um die Sicherheit von Zuckerersatzstoffen neu.

Deutlich schnellerer geistiger Abbau beobachtet

Forscher der Universität São Paulo analysierten über acht Jahre hinweg die Daten von fast 12.800 Erwachsenen. Sie untersuchten den Konsum von sieben verbreiteten Süßungsmitteln wie Aspartam, Saccharin und Acesulfam-K.

Das Ergebnis ist alarmierend: Teilnehmer mit dem höchsten Konsum – vergleichbar mit einer Dose Diät-Limonade täglich – erlebten einen 62 Prozent schnelleren Rückgang ihrer kognitiven Fähigkeiten. Laut den Wissenschaftlern entspricht dieser Abbau einer vorzeitigen Alterung des Gehirns um etwa 1,6 Jahre.

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Jüngere Menschen und Diabetiker stärker betroffen

Besonders ausgeprägt war der Effekt bei zwei Gruppen:
* Erwachsenen unter 60 Jahren
* Menschen mit Diabetes

Gerade Diabetiker greifen häufig zu Süßstoffen, um ihren Blutzucker zu kontrollieren. Die Studie legt nahe, dass sie damit möglicherweise einem anderen Risiko ausgesetzt sind. Ein Lichtblick: Der Süßstoff Tagatose zeigte in der Untersuchung keine negativen Auswirkungen.

Alte Bedenken und neue Mechanismen

Die Studie knüpft an ältere wissenschaftliche Sorgen an. Schon länger wird diskutiert, ob Abbauprodukte von Aspartam wie Phenylalanin neurotoxisch wirken könnten. Mögliche Mechanismen sind:
* Eine Störung des Neurotransmitter-Gleichgewichts im Gehirn
* Die Überreizung von Nervenzellen (Exzitotoxizität)
* Die Förderung von oxidativem Stress in Gehirnzellen

Korrelation – aber keine bewiesene Kausalität

Trotz der klaren Zahlen mahnen die Autoren zur Vorsicht. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt einen statistischen Zusammenhang, beweist aber nicht, dass die Süßstoffe die direkte Ursache sind.

Kritiker wie die International Sweeteners Association (ISA) verweisen auf mögliche Verzerrungen. Eine “umgekehrte Kausalität” ist denkbar: Vielleicht greifen Menschen mit bestehenden Gesundheitsproblemen wie Übergewicht einfach häufiger zu Diätprodukten. Diese Vorerkrankungen könnten dann der eigentliche Grund für den geistigen Abbau sein.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Die Studie heizt die wissenschaftliche Debatte weiter an. Experten fordern nun dringend kontrollierte Folgestudien, um Klarheit zu schaffen. Bis dahin bleibt eine Verunsicherung.

Gesundheitsbehörden wie die EFSA stufen Aspartam innerhalb der empfohlenen Tagesmengen weiterhin als sicher ein. Sollten sich die neuen Erkenntnisse jedoch erhärten, könnte eine Neubewertung folgen. Für viele Verbraucher rückt nun die Frage in den Fokus: Gibt es sichere Alternativen, oder sollte man den Süßgeschmack insgesamt reduzieren?

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