Apple zwingt iPhone-Nutzer zu umstrittenem iOS-26-Update
16.01.2026 - 07:26:12Apple stellt den Sicherheitsschutz für das alte iOS 18 ein und macht das Update auf die neue Version 26.2 für Millionen Nutzer zur Pflicht. Hintergrund sind zwei aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken, die Angreifern die heimliche Installation von Spionagesoftware ermöglichen.
Kritische Lücken in der Browser-Engine
Der Druck zum Update kommt nicht von ungefähr. Sicherheitsforscher von Google und Apple selbst haben zwei sogenannte Zero-Day-Lücken in WebKit identifiziert, der Engine des Safari-Browsers. Die Schwachstellen mit den Kennungen CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174 ermöglichen es Angreifern, schädlichen Code auf dem Gerät auszuführen – und das bereits beim Aufruf manipulierter Webinhalte.
„Die Gefahr ist besonders groß, weil WebKit nicht nur den Browser, sondern viele Apps im System antreibt”, erklärt Moshe Levi vom Checkpoint PT Team. Die Lücken werden aktuell für gezielte Spyware-Angriffe genutzt, bei denen Daten abgegriffen und die Nutzer ausspioniert werden, ohne dass sie es merken. Apple bestätigt entsprechende Berichte.
Kein Sicherheits-Update mehr für iOS 18
Bislang bot Apple Nutzern, die mit dem neuen Design unzufrieden waren, eine Art Sicherheitsnetz: parallele Patches für das alte Betriebssystem. Diese Zeiten sind nun vorbei. Für alle Geräte ab dem iPhone 11, die theoretisch iOS 26 ausführen können, stellt der Konzern die Sicherheitsupdates für iOS 18 ein.
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„Damit zwingt Apple die Nutzer de facto zum Upgrade”, sagt James Maude vom Sicherheitsunternehmen BeyondTrust. Die entscheidenden Patches gegen die neuen Bedrohungen seien ausschließlich in der iOS-26-Umgebung verfügbar. Wer auf seiner alten Software bleibt, akzeptiere damit das Risiko, Ziel bekannter Cyberangriffe zu werden. Betroffen sind alle Besitzer eines iPhone 11, 12, 13, 14 oder 15.
Widerstand gegen das „Liquid Glass”-Design
Doch warum sträuben sich so viele Nutzer gegen das Update? Die Antwort liegt im radikalen neuen Erscheinungsbild. iOS 26 führte Ende 2025 die „Liquid Glass”-Oberfläche ein – mit durchscheinenden, lichtbrechenden Elementen und abgerundeten Ecken, inspiriert von visionOS.
Die Akzeptanz ist historisch niedrig. Laut dem Analyseunternehmen Statcounter nutzten im Januar 2026 nur 15 bis 18 Prozent der kompatiblen Geräte die neue Software. Zum gleichen Zeitpunkt früherer Lebenszyklen lag die Quote bei 60 bis 70 Prozent. In Foren und sozialen Netzwerken beklagen Nutzer Lesbarkeitsprobleme und sehnen sich das flachere Design der Vorjahre zurück.
Doch die Bedrohungslage lässt Apple keine Wahl. Indem die Konzern die kritischen Sicherheitsupdates exklusiv mit iOS 26.2 bündelt, stellt er den Schutz des Ökosystems über die Design-Präferenzen der Nutzer. Das Update bringt immerhin erste Verbesserungen der umstrittenen Oberfläche mit, etwa einstellbare Deckkraft für die Uhr auf dem Sperrbildschirm.
Ein neuer Standard für Software-Updates?
Dieser Vorfall markiert möglicherweise eine Zeitenwende im Umgang Apples mit langfristigem Software-Support. Der Sprung von iOS 18 direkt auf iOS 26 – angeblich zur Vereinheitlichung der Versionsnummern über alle Produktlinien hinweg – war bereits umstritten. Der nun erzwungene Umstieg zeigt: Die Aufrechterhaltung fragmentierter Softwareversionen wird angesichts moderner Cyberbedrohungen immer schwieriger.
Gerüchten zufolge testet Apple bereits die Nachfolgeversionen 26.2.1 und 26.3, die weitere Verfeinerungen und neue Funktionen wie verbesserte Datentransfer-Tools zu Android bringen sollen. Für jetzt bleibt die Botschaft an alle iPhone-Nutzer aber eindeutig: Die Schonfrist ist vorbei. Das Update auf iOS 26 ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.
Nutzer sollten umgehend unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate die Installation durchführen. Sicherheitsexperten raten zudem, die automatischen Updates zu aktivieren, um bei künftigen Patches keine Verzögerung zu riskieren.
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