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Apple zwingt iPhone-Nutzer zu iOS 26.2-Update

04.01.2026 - 17:30:12

Apple macht das iOS 26.2-Update für moderne iPhones zur Pflicht. Der Grund: Zwei kritische Sicherheitslücken im Systemkern werden bereits aktiv ausgenutzt. Wer jetzt nicht aktualisiert, riskiert Angriffe beim simplen Surfen im Netz.

Die Dringlichkeit des Updates ergibt sich aus zwei spezifischen Sicherheitslücken, die als CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174 geführt werden. Sie betreffen WebKit, die Browser-Engine von Safari und aller Webinhalte auf iOS.

Die Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, schädlichen Code auszuführen oder den Speicher zu korrumpieren – und das allein durch den Besuch einer manipulierten Website. Ein Klick oder Download ist nicht nötig. Die Lücken wurden in Zusammenarbeit mit Googles Threat Analysis Group entdeckt, die von “extrem ausgeklügelten Angriffen” auf bestimmte Personen berichtet. Solche Exploits verbreiten sich oft schnell in der Cyberkriminalität.

Ende des Sicherheits-Supports für iOS 18

In einem überraschenden Schritt hat Apple den parallelen Sicherheits-Support für iOS 18 für neuere Geräte früher als erwartet eingestellt. Seit Anfang Januar 2026 ist das Sicherheits-Update iOS 18.7.3 für iPhone-11- bis iPhone-16-Modelle nicht mehr verfügbar.

Diese Entscheidung zwingt Nutzer dieser Geräte faktisch zum Upgrade auf iOS 26.2, um Schutz vor den aktiven WebKit-Exploits zu erhalten. Bislang bot Apple einen “Nur-Sicherheit”-Update-Pfad für Nutzer an, die größere Feature-Updates verschieben wollten. Die Abschaffung dieser Option für iOS-26-fähige Geräte zeigt einen strikteren Kurs in Richtung Plattform-Vereinheitlichung.

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Nur ältere, für iOS 26 nicht geeignete Geräte wie iPhone XS und XR erhalten weiterhin Sicherheitsupdates für iOS 18. Für alle anderen bedeutet ein Verbleib auf der alten Version ein offenes Sicherheitsrisiko.

Neue Features neben dem Sicherheits-Update

Neben dem zwingenden Sicherheits-Patch bringt iOS 26.2 auch neue Funktionen. Die auffälligste visuelle Änderung ist die Verfeinerung der Liquid-Glass-Oberfläche.

Ein erweiterter Regler für die Sperrbildschirm-Uhr erlaubt nun eine präzisere Einstellung der Deckkraft des “Glas”-Effekts. Das beantwortet frühere Nutzerkritik an Lesbarkeit und Anpassbarkeit. Zudem unterstützt Apple Music nun Offline-Songtexte, und die Erinnerungen-App erhält einen neuen “Dringend”-Schalter für zeitkritische Aufgaben mit persistenten Alarmen.

Für Nutzer in der Europäischen Union erweitert iOS 26.2 die Live-Übersetzungsfunktionen für AirPods und passt das WLAN-Syncing-Verhalten an die Vorgaben des Digital Markets Act an. Das erfordert nun manuelle Authentifizierung für die geräteübergreifende Netzwerkfreigabe.

Ausblick: iOS 26.3 bereits in Sicht

Während Nutzer auf iOS 26.2 migrieren, richtet sich der Blick bereits auf die nächste Version. Branchenberichte deuten darauf hin, dass iOS 26.3 derzeit im Beta-Test ist und Ende Januar 2026 erscheinen soll.

Vorläufige Analysen des Beta-Codes zeigen einen Fokus auf weitere Interoperabilitäts-Features und Verbesserungen bei der Benachrichtigungsweiterleitung für Drittanbieter-Zubehör. Sicherheitsexperten betonen jedoch: Nutzer sollten nicht auf Version 26.3 warten. Die aktive Ausnutzung der CVE-2025-43529-Lücke macht die sofortige Installation von iOS 26.2 zwingend notwendig.

Mit dem Ende der iOS-18-Patches für moderne iPhones beginnt eine neue Ära der “erzwungenen Veralterung” älterer Software. Das Ziel: kollektive Immunität gegen fortschrittliche Cyber-Bedrohung – auch gegen den Willen von Nutzern, die an alten Oberflächen hängen.

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