Apple, Sicherheitslücken

Apple warnt vor Sicherheitslücken – auch alte iPhones erhalten Updates

15.01.2026 - 22:39:13

Apple fordert Nutzer zu sofortigen Updates auf, nachdem zwei schwerwiegende WebKit-Schwachstellen für gezielte Angriffe genutzt wurden. Der Konzern versorgt auch ältere Geräte weiterhin mit Sicherheitspatches.

Apple drängt Nutzer zur sofortigen Installation von Sicherheitsupdates. Hintergrund sind zwei schwerwiegende Sicherheitslücken, die bereits für gezielte Angriffe genutzt wurden. Die Warnung unterstreicht die oft übersehene Praxis des Konzerns, selbst ältere Geräte über Jahre mit Patches zu versorgen.

Aktive Bedrohung: Kritische WebKit-Lücken

Im Fokus stehen zwei Schwachstellen im WebKit-Browser, der Kern von Safari und vielen anderen Apps ist. Die als CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174 identifizierten Lücken ermöglichen die Ausführung von Schadcode durch manipulierte Webinhalte. Das Risiko besteht nicht nur beim Surfen, sondern in jeder App, die Webseiten anzeigt.

Sicherheitsforscher von Apple und Google bestätigen, dass die Schwachstellen bereits in „extrem ausgeklügelten“ Angriffen ausgenutzt wurden. Betroffen sind alle iOS-Versionen vor 26.2. Die Experten raten dringend zum Update und einem anschließenden Neustart des Geräts, um mögliche Schadsoftware aus dem Arbeitsspeicher zu entfernen.

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Apples Strategie: Schutz für Geräte von vor zehn Jahren

Die aktuellen Patches sind Teil einer langjährigen Strategie. Apple unterscheidet zwischen Feature-Updates und lebenswichtigen Sicherheitsupdates. Selbst wenn ein Gerät kein neues iOS mehr erhält, bekommt es oft noch jahrelang kritische Sicherheits-Patches.

Bereits 2025 zeigte sich dieses Muster: Apple spielte wichtige Patches für Zero-Day-Lücken auf Geräte mit iOS 15 und 16 nach. Dazu zählten Fehler im WebKit und in der Bildverarbeitung, die ebenfalls aktiv ausgenutzt wurden. Diese Praxis schützt Millionen älterer, aber noch funktionstüchtiger Geräte.

Welche Altgeräte werden noch geschützt?

Die Liste der unterstützten Altgeräte ist lang. Updates für iOS 16 erhielten noch das iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone X sowie das iPad der 5. Generation und frühe iPad Pro-Modelle.

Noch ältere Hardware wie die iPhone-6s- und 7-Serie, das erste iPhone SE, das iPad Air 2 oder der iPod touch der 7. Generation wurden über iOS 15 mit Patches versorgt. Damit sind Geräte geschützt, die vor über einem Jahrzehnt auf den Markt kamen.

Warum dieser lange Support wichtig ist

Dieser Ansatz ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Apple. Während viele Hersteller den Support kurz nach dem Verkauf stoppen, verhindert Apple, dass funktionierende Altgeräte zu Sicherheitsrisiken werden. Das schützt nicht nur den Einzelnen, sondern entlastet das gesamte digitale Ökosystem.

Für Verbraucher bedeutet es mehr Planungssicherheit: Die Investition in ein Apple-Gerät ist langfristig geschützt. Das stärkt das Vertrauen in die Marke und setzt Maßstäbe in der Branche.

Ausblick: Schnellere Updates und anhaltende Wachsamkeit

Apple arbeitet bereits an der nächsten Stufe der Sicherheit. Ein neues System für „Hintergrund-Sicherheitsverbesserungen“ soll gezielte Patches zwischen großen Updates schneller ausliefern.

Die Handlungsempfehlung für alle Nutzer bleibt klar: Halten Sie Ihre Software stets aktuell. Besitzer neuerer Geräte sollten sofort auf iOS 26.2 updaten. Nutzer älterer Modelle müssen regelmäßig in den Einstellungen nach Updates suchen – die Historie zeigt, dass Apple bei kritischen Bedrohungen liefert. Dieser mehrschichtige Ansatz ist fundamental für die Sicherheit, die Nutzer vom Apple-Ökosystem erwarten.

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