Apple verschiebt iPhone 18 und revolutioniert seinen Launch-Rhythmus
02.01.2026 - 08:51:12Apple bricht mit fast 20 Jahren Tradition und verschiebt den Launch des Standard-iPhones. Das hat massive Folgen für den Smartphone-Markt.
Nach Informationen von Lieferketten-Insidern und Analysten plant Apple, die Markteinführung des Basismodells iPhone 18 auf das Frühjahr 2027 zu verschieben. Damit würde der Konzern erstmals seit dem ersten iPhone 2007 ein komplettes Kalenderjahr ohne ein neues Standard-Flaggschiff auskommen. Diese strategische Kehrtwende signalisiert eine grundlegende Neuausrichtung der Hardware-Strategie in Cupertino.
Der Bericht enthüllt eine neue „geteilte Launch-Strategie“. Während die Highend-Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max planmäßig im Herbst 2026 erscheinen sollen, wird das Standardmodell zurückgehalten. Es soll erst im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen – wahrscheinlich flankiert von einem neuen Einstiegsmodell „iPhone 18e“ und einer zweiten Generation des „iPhone Air“.
Das hat konkrete Folgen für Verbraucher: Das im September 2025 erschienene iPhone 17 bliebe für rund 18 Monate Apples primäres Nicht-Pro-Angebot. Ein deutlich längerer Lebenszyklus als die gewohnten zwölf Monate. Diese Staffelung ähnelt der Strategie vieler Android-Hersteller, die ihre Flaggschiff- und Falt-Handys ebenfalls auf verschiedene Events verteilen, um das ganze Jahr über Aufmerksamkeit zu generieren.
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Technische Hürden und der 2nm-Chip als Treiber
Hinter der Verzögerung stecken offenbar vor allem technische Herausforderungen, nicht nur Marketing-Überlegungen. Die „Herstellungskomplexität“ und die Integration neuer Komponenten bereiten Probleme. Konkret wird von Schwierigkeiten bei der ausreichenden Produktion von fortschrittlichen 2nm-Chips berichtet, die Apple im iPhone 18 einführen will.
Indem Apple die Pro-Modelle priorisiert, kann der Konzern die knappen ersten Chips seiner profitabelsten Gerätekategorie zuweisen. So bleibt die Performance-Exklusivität der Pro-Tier gewahrt. Die Verzögerung gibt zudem mehr Zeit für die Entwicklung von Display- und Kameratechnologien des Standardmodells. Gerüchte deuten auf ein Redesign hin, möglicherweise mit unter dem Display integrierter Face-ID-Technologie, die umfangreiche Tests erfordert.
Falt-iPhone rückt in den Fokus
Die Lücke im Portfolio im Herbst 2026 will Apple mit einem Paukenschlag füllen: Das Launch-Event soll von Apples erstem Falt-iPhone dominiert werden, das neben den Pro-Modellen präsentiert werden soll.
Dieses vorläufig „iPhone Fold“ genannte Gerät würde die Innovationsschau des Jahres sein und das Ultra-Premium-Segment bedienen. Indem Apple das Standard-iPhone 18 zurückhält, schafft es marketingtechnisch freie Bahn für das Faltgerät und verhindert, dass sich die Modelle gegenseitig die Verkäufe wegnehmen. Das Herbst-2026-Sortiment konzentriert sich so vollständig auf „Pro“- und „Ultra“-Fortschritte – und treibt den durchschnittlichen Verkaufspreis der neuen Geräte in die Höhe.
Ein kalkuliertes Risiko mit weitreichenden Folgen
Die Anpassung des Fahrplans ist ein gewagter Schachzug. Apple ist stark auf die Volumenverkäufe des Standard-iPhones angewiesen, besonders in der wichtigen Weihnachtssaison. Das iPhone 17 müsste nun eine zweite Weihnachtssaison gegen neue Android-Konkurrenz bestehen – ein enormer Druck auf die anhaltende Attraktivität des Geräts.
Doch die Strategie könnte den geänderten Gewohnheiten der Kunden entgegenkommen. Smartphone-Nutzungszyklen haben sich verlängert; viele Verbraucher behalten ihre Geräte drei bis vier Jahre. Ein 18-Monats-Rhythmus könnte daher besser zur modernen Realität passen als der starre Jahrestakt. Für Apple bietet sich zudem die Chance, seine Umsatzkurve zu glätten: Frische Standard-Modell-Verkäufe im zweiten und dritten Quartal 2027 könnten traditionell schwächere Phasen ankurbeln.
Blickt man nach vorne, könnte dies der neue Dauerzustand werden: „Pro“-Innovationen im Herbst, „Standard“-Updates für den Massenmarkt im Frühjahr. Wer Ende 2026 ein neues Standard-iPhone sucht, steht vor einer Wahl: Zum Jahr alten iPhone 17 greifen, zum teureren iPhone 18 Pro wechseln – oder bis zum Frühjahr 2027 warten. Die Branche wird die Entwicklung genau beobachten, während Apple eine der bedeutendsten Transitionen in seiner Hardware-Geschichte vollzieht.
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