Apple, Google

Apple und Google verstärken Kampf gegen Smartphone-Diebe

23.02.2026 - 19:38:06 | boerse-global.de

Apple und Google führen neue Sicherheitsfunktionen ein, die biometrische Authentifizierung und KI nutzen, um Diebstahl und Identitätsübernahme zu erschweren.

Google und Apple rollen entscheidende Sicherheitsupdates für Android und iOS aus. Die neuen Funktionen sollen Diebstähle vereiteln, bei denen Kriminelle die digitale Identität ihrer Opfer übernehmen. Selbst mit dem korrekten PIN-Code reicht dieser allein nicht mehr für vollen Zugriff.

KI und Biometrie als neue Waffen

Die Updates setzen auf mehrstufige Protokolle. Apple macht seine Funktion „Schutz für gestohlene Geräte“ zur Standardeinstellung. Außerhalb vertrauter Orte wie Zuhause ist für sensible Aktionen dann zwingend Face ID oder Touch ID nötig – zusätzlich zu einer einstündigen Sicherheitsverzögerung.

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Google stattet Android mit einer KI-gestützten Sperre aus. Diese erkennt, wenn ein Telefon aus der Hand gerissen wird. Eine erweiterte Identitätsprüfung verlangt bei Aktionen an unbekannten Orten biometrische Daten. Der Schutz gilt auch für Banking-Apps von Drittanbietern.

Antwort auf die „Shoulder-Surfing“-Taktik

Die neuen Maßnahmen reagieren auf eine raffinierte Diebstahlmethode. Beim „Shoulder Surfing“ spähen Täter in Cafés oder Bahnen den PIN ihres Opfers aus. Mit dem gestohlenen Gerät und dem Code haben sie dann freie Bahn: Sie ändern Passwörter, löschen die Fernortung und plündern Konten.

Die erweiterten Sicherheitshürden von Apple und Google durchbrechen diese Angriffskette. Polizeibehörden in deutschen Städten klären bereits über die Gefahren auf. Experten betonen: Biometrie ist der PIN-Eingabe als Sicherheitsstandard überlegen.

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So aktivieren Sie den vollen Schutz

Nutzer sollten die neuen Funktionen aktiv überprüfen.

Für iPhone-Nutzer: Der „Schutz für gestohlene Geräte“ wird standardmäßig aktiviert. Zur Kontrolle gehen Sie in „Einstellungen“ > „Face ID & Code“. Voraussetzung sind aktive Zwei-Faktor-Authentifizierung und die „Wo ist?“-Funktion.

Für Android-Nutzer: Die Updates kommen über Google Play-Dienste. Prüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Geräts auf Optionen wie „Diebstahlschutz“. Google hat zudem die Fehlversuche vor einer Sperre reduziert und die Fernsperre verbessert.

Sicherheitsbehörden wie das BSI raten zu grundlegenden Maßnahmen: regelmäßige Backups, starke Passwörter und das Deaktivieren nicht benötigter Schnittstellen wie Bluetooth.

Ein andauernder Wettlauf

Die Updates markieren einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Smartphone-Kriminalität. Sie stellen für Diebe eine erhebliche Hürde dar. Doch der Wettlauf geht weiter – Angreifer werden ihre Methoden anpassen.

Die wirksamste Verteidigung bleibt die Aufmerksamkeit der Nutzer. Das Wissen um Taktiken wie „Shoulder Surfing“ und die konsequente Nutzung aller Sicherheitswerkzeuge sind entscheidend, um den digitalen Schlüssel zum eigenen Leben zu schützen.

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