Apple und Google verschärfen Smartphone-Schutz nach Diebstahlwelle
17.02.2026 - 20:18:12 | boerse-global.deApple und Google rüsten ihre Betriebssysteme massiv gegen professionelle Smartphone-Diebe auf. Mit neuen Updates machen sie gestohlene Geräte wertlos und schützen digitale Identitäten. Der Schritt ist eine direkte Antwort auf eine Welle von Diebstählen, bei denen Kriminelle durch ausgespähte PIN-Codes auf Bankdaten zugreifen.
iOS 26.4: Apples automatischer Diebstahlschutz
Apple hat mit iOS 26.4 den „Schutz für gestohlene Geräte“ für alle iPhones standardmäßig aktiviert. Die bisher manuelle Funktion bekämpft gezielt „Shoulder Surfing“ – das Ausspähen des Entsperrcodes in der Öffentlichkeit.
- Biometrie-Pflicht: An unbekannten Orten erfordern sensible Aktionen wie der Zugriff auf Passwörter zwingend Face ID oder Touch ID. Die PIN-Eingabe reicht nicht mehr.
- Sicherheitsverzögerung: Noch kritischere Schritte, wie das Ändern des Apple-ID-Passworts, lösen eine einstündige Wartezeit aus. Erst danach ist eine zweite biometrische Bestätigung möglich.
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Googles Android-Offensive gegen Diebe
Google zieht mit einer Sicherheitsoffensive für Android nach. Viele Updates erreichen auch ältere Geräte ab Version 10.
- KI erkennt Diebstahl: Eine neue KI soll verdächtige Bewegungsmuster – wie ein abruptes Wegreißen des Geräts – erkennen und es sofort sperren.
- Härterer Reset-Schutz: Die „Factory Reset Protection“ (FRP) wird verstärkt. Nach einem Zurücksetzen sind zwingend die Login-Daten des originalen Google-Kontos nötig.
- Versteckter Privatbereich: Der neue „Private Space“ verbirgt Banking-Apps selbst bei erzwungenem Entsperren. Eine Extra-Authentifizierung schützt ihn.
Warum die Tech-Giganten jetzt handeln müssen
Die neuen Maßnahmen sind eine Reaktion auf die Professionalisierung von Diebesbanden. Ihre Taktik ist ausgeklügelt: Sie spähen an belebten Orten den PIN-Code aus, stehlen das Telefon und haben so den Schlüssel zur digitalen Identität.
Mit dem Code können Diebe Ortungsdienste deaktivieren und per SMS Bestätigungscodes für Banking-Apps abfangen. Der Schaden für Opfer reicht von geplünderten Konten bis zum Identitätsdiebstahl.
Das Wettrüsten um die digitale Sicherheit
Die Updates sind mehr als technische Verbesserungen. Sie verschieben die Macht zurück zu den Nutzern. Indem Apple und Google höchste Sicherheit zur Voreinstellung machen, schützen sie auch diejenigen, die solche Funktionen sonst aus Bequemlichkeit nie aktiviert hätten.
Experten sehen darin einen entscheidenden Schritt. Das Ziel: Smartphone-Diebstahl unattraktiv und unrentabel machen. Das Rüsten wird weitergehen – mit noch stärkerer Biometrie und besseren Fernsperrfunktionen. Für Nutzer bleibt die wichtigste Regel: In der Öffentlichkeit lieber den Fingerabdruck als die PIN nutzen.
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