Apple, Google

Apple und Google verschärfen Kampf gegen Smartphone-Diebe

18.02.2026 - 04:01:11 | boerse-global.de

Apple und Google aktivieren Diebstahlschutz in iOS und Android automatisch. Biometrische Authentifizierung und KI-Erkennung sollen Zugriff Krimineller auf digitale Identitäten verhindern.

Apple und Google schalten im Kampf gegen Handydiebstahl einen Gang höher. Ihre neuesten Betriebssystem-Updates machen erweiterte Sicherheitsfunktionen zur Standardeinstellung – ein Paradigmenwechsel für Millionen Nutzer. Der Diebstahl eines Smartphones ist längst nicht mehr nur ein Verlust der Hardware. Für Kriminelle ist das Gerät der Schlüssel zur digitalen Identität des Opfers, mit Zugriff auf Banking-Apps, Passwörter und private Daten.

iOS 26.4: Diebstahlschutz wird automatisch aktiv

Mit dem kommenden Update iOS 26.4 macht Apple die Funktion „Schutz für gestohlene Geräte“ zur Voreinstellung. Bisher mussten Nutzer sie manuell aktivieren. Das System setzt auf eine zweistufige Verteidigung:
* Für sensible Aktionen wie den Zugriff auf Passwörter ist zwingend Face ID oder Touch ID nötig. Der einfache Geräte-Passcode reicht nicht mehr.
* Befindet sich das iPhone nicht an einem vertrauten Ort, greift eine ein-stündige Sicherheitsverzögerung vor Änderungen kritischer Einstellungen.

Diese Maßnahmen zielen direkt auf die Methode des „Shoulder Surfing“, bei der Diebe die PIN ausspähen, um dann mit Gerät und Code vollen Zugriff zu erlangen.

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Googles Antwort: KI erkennt Diebstahlversuche

Auch Google hat den Schutz für Android massiv ausgebaut. Neue Funktionen werden teilweise auch für ältere Geräte verfügbar. Ein Kernstück ist eine KI-gestützte Diebstahlerkennung. Sie soll ruckartige Bewegungen – typisch für das Entreißen eines Telefons – erkennen und das Display sofort sperren.

Zudem hat Google die Hürden erhöht:
* Auch hier ist für sicherheitsrelevante Änderungen eine biometrische Authentifizierung Pflicht.
* Die Sperrlogik wurde verschärft: Angreifer haben nur noch sieben statt 36 Versuche innerhalb von 15 Minuten.
* Nutzer können ein Gerät jetzt per Sicherheitsfrage von einem anderen Gerät aus fern-sperren.

Diese grundlegenden Tipps bleiben wichtig

Trotz automatischer Schutzfunktionen raten Polizei und Verbraucherschützer zu bewährten Vorsichtsmaßnahmen:
* IMEI-Nummer notieren (über *#06# abrufbar) für die Diebstahlsanzeige.
* Ortungsdienste wie „Mein iPhone suchen“ immer aktiviert lassen.
* Achtsamkeit in der Öffentlichkeit: PINs un-beobachtet eingeben und das Smartphone sicher verwahren.

Hersteller übernehmen mehr Verantwortung

Die Neuerungen markieren einen Wandel: Statt die Verantwortung allein dem Nutzer zu überlassen, setzen Apple und Google auf proaktive, standardaktive Schutzmechanismen. Das erhöht das Sicherheitsniveau für alle und soll den Wiederverkaufswert gestohlener Geräte drastisch senken. Das technologische Wettrüsten geht damit in eine neue Runde.

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