Apple und Google schärfen Smartphone-Schutz gegen digitale Diebe
26.02.2026 - 02:39:37 | boerse-global.deApple und Google verschärfen die Sicherheit ihrer Betriebssysteme. Hintergrund ist eine neue Welle raffinierter Diebstahlmethoden, die auf die digitale Identität von Nutzern abzielen. Apple plant, den erweiterten Diebstahlschutz mit iOS 26.4 für alle iPhones standardmäßig zu aktivieren.
Vom Taschendiebstahl zum digitalen Einbruch
Die Gefahr hat sich verlagert: Kriminelle zielen nicht mehr nur auf das Gerät, sondern auf die wertvollen Daten darauf. Warnungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weisen auf neue, KI-gestützte Angriffsmethoden hin.
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Die Täter spähen an öffentlichen Orten den Entsperrcode aus – eine Methode namens "Shoulder Surfing". Mit Gerät und Code umgehen sie biometrische Schutzmaßnahmen wie Face ID. So erhalten sie Zugriff auf Passwörter, Finanz-Apps und können den Besitzer aus seinem digitalen Leben aussperren. Innerhalb von Minuten können Konten geleert werden.
Das Wettrüsten der Tech-Konzerne
Als direkte Reaktion macht Apple den optionalen "Schutz für gestohlene Geräte" zur Voreinstellung. Befindet sich das iPhone außerhalb vertrauter Orte, sind für kritische Aktionen wie Passwort-Änderungen zwingend Face ID oder Touch ID nötig. Zusätzlich tritt eine Sicherheitsverzögerung in Kraft.
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Auch Google rüstet Android massiv auf. Eine KI-gestützte "Theft Detection Lock" erkennt verdächtige Bewegungsmuster – wie das Wegreißen des Telefons – und sperrt sofort. Der Schutz bei zurückgesetzten Geräten wird verstärkt, um Diebe auszubremsen. Ein verbesserter Offline-Schutz und ein geschützter "Private Space" für sensible Apps ergänzen die Maßnahmen.
Eigenverantwortung bleibt entscheidend
Trotz der technischen Aufrüstung bleibt das Nutzerverhalten zentral. Sicherheitsexperten raten, die neuen Funktionen sofort zu aktivieren. Einfache Maßnahmen erhöhen den Schutz deutlich:
- Komplexe Codes: Alphanumerische Passwörter sind schwerer zu erspähen als einfache PINs.
- Diskrete Eingabe: Den Code in der Öffentlichkeit stets verdeckt eingeben.
- Backups: Regelmäßige Sicherungen in iCloud oder Google One schützen Daten vor Verlust.
- SIM-PIN aktivieren: Verhindert die Nutzung der Karte in anderen Geräten.
- IMEI notieren: Die 15-stellige Gerätenummer hilft der Polizei bei der Identifizierung.
Die Umstellung auf standardmäßig aktive Schutzmechanismen markiert einen Paradigmenwechsel. Der Wettlauf zwischen Kriminellen und Tech-Unternehmen geht weiter – und mit ihm die Bedrohung für die digitale Identität jedes Einzelnen.
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