Apple treibt drei neue KI-Wearables voran
23.02.2026 - 08:26:13 | boerse-global.deApple beschleunigt die Entwicklung smarter Brillen, einer KI-Ansteckkamera und Kamera-AirPods. Ziel ist ein Ökosystem, das die reale Welt in Echtzeit versteht.
Die Tech-Branche steht vor einem Wendepunkt. Apple arbeitet laut Branchenkreisen fieberhaft an drei neuen KI-gesteuerten Wearables. Dazu gehören eigene Smart Glasses, ein kompaktes KI-Pendant und AirPods mit Umgebungskameras. Die Geräte sollen noch dieses Jahr oder 2027 auf den Markt kommen und eine neue Ära kontextbewusster Assistenten einläuten.
Smart Glasses „N50“: Kameras statt Display
Anders als bei Konkurrenten setzt Apple bei seinen intern „N50“ genannten Smart Glasses nicht auf Augmented-Reality-Displays. Stattdessen kommen zwei Kameras zum Einsatz. Eine nimmt Fotos und Videos auf, die andere analysiert die Umgebung – ähnlich wie der LiDAR-Scanner im iPhone.
Die Steuerung erfolgt komplett per Sprachbefehl über integrierte Mikrofone und Lautsprecher. Nutzer könnten so navigieren, Musik steuern oder Informationen zu physischen Objekten abrufen, die sie gerade ansehen. Die Brille soll in verschiedenen Größen und Farben aus hochwertigen Materialien erscheinen. Die Produktion könnte bereits im Dezember 2026 starten, für einen Marktstart 2027.
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AirPods mit Kamera fast fertig
Am weitesten fortgeschritten sind die Kamera-AirPods. Sie könnten noch 2026 auf den Markt kommen. Die Ingenieure haben es geschafft, winzige Kamerasensoren in das kompakte Design zu integrieren, ohne die Akustik zu beeinträchtigen.
Die Kameras dienen nicht zum Fotografieren, sondern zur räumlichen Wahrnehmung. Sie erfassen kontinuierlich Umgebungsdaten, die von der KI ausgewertet werden. So soll der digitale Assistent die Situation des Nutzers verstehen und proaktiv Hilfestellung geben. Aus normalen Kopfhörern werden so Sensoren für Apples KI-Modelle.
KI-Pendant als schlaue Ansteckkamera
Das dritte Gerät ist ein kompaktes KI-Pendant in AirTag-Größe. Es kann an der Kleidung befestigt oder als Anhänger getragen werden. Das Pendant fungiert als stets aktive Mini-Kamera und Mikrofon – als Augen und Ohren des iPhones.
Anders als einige gescheiterte KI-Pins anderer Hersteller hat es kein Display oder Projektor. Die Rechenleistung kommt größtenteils vom Smartphone. Die Entwicklung dieses Pendants befindet sich in einer früheren Phase und könnte noch stark verändert oder gestrichen werden.
Strategische Antwort auf den Wettbewerb
Mit diesem Vorstoß reagiert Apple direkt auf erfolgreiche KI-Wearables von Wettbewerbern. Die Strategie: Die neuen Geräte sollen nahtlose Erweiterungen des iPhones sein, keine Ersatzgeräte. Indem visuelle Intelligenz in Alltags-Accessoires eingebettet wird, soll Siri zu einem allgegenwärtigen, kontextverstehenden Begleiter werden.
Dies spielt die Stärken des Konzerns aus – Miniaturisierung, eigene Chips und geschlossene Ökosysteme. Die Auslagerung rechenintensiver Tasks ans iPhone ermöglicht zudem schlanke Designs und akzeptable Akkulaufzeiten, ein historisches Problem bei Smart Glasses.
Software als Schlüssel zum Erfolg
Der Erfolg hängt maßgeblich von der Software ab. Insbesondere von einem überarbeiteten, multimodalen digitalen Assistenten in künftigen Betriebssystem-Updates. Gelingt der Wurf, könnte diese Wearable-Trilogie die Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend verändern: weg vom Bildschirm-Tippen, hin zur nahtlosen Sprach- und Bild-gesteuerten Assistenz.
Während echte AR-Brillen mit Hologramm-Displays noch Jahre entfernt sind, konzentriert sich Apple jetzt klar auf KI-verbesserte Audio- und Kamerawearables. Die Branche wird die Lieferketten genau beobachten, besonders mit Blick auf das Produktionsziel für die N50-Brille Ende 2026.
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