Apple Studio Display 2: ProMotion und Mini-LED im Anmarsch
20.01.2026 - 02:35:12Apple rüstet sein Profi-Monitorangebot offenbar massiv auf. Ein überfälliger Nachfolger für das Studio Display mit 120Hz-Technologie und besserer HDR-Performance könnte schon im Frühjahr 2026 kommen.
Die Beweislage verdichtet sich: Aus Leaks und regulatorischen Einreichungen der letzten Tage geht hervor, dass Apple eine zweite Generation seines Studio Displays vorbereitet. Das neue Modell soll endlich mit einer 120Hz ProMotion-Technologie, einem leistungsstarken A19-Chip und wahrscheinlich einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für verbessertes HDR aufwarten. Damit würde der Monitor technisch zu den Top-Produkten wie dem MacBook Pro aufschließen – ein längst fälliger Schritt.
Die großen Sprünge: Flüssiger und kontrastreicher
Die aufregendsten Gerüchte drehen sich um das Panel selbst. Der Wechsel von 60 auf 120 Hertz wäre ein Quantensprung. Das variable ProMotion-Display ermöglicht deutlich flüssigeres Scrollen, animierte Arbeitsabläufe und eine bessere Reaktionsfähigkeit, was vor allem für kreative Profis ein Game-Changer sein könnte.
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Noch bedeutender ist die erwartete Umstellung auf Mini-LED. Diese Technologie würde echtes High Dynamic Range (HDR) mit höherer Helligkeit und dramatisch verbessertem Kontrast ermöglichen. Das aktuelle Studio Display ist mit seinem 600-Nit-SDR-Panel hier eine Schwachstelle, besonders für Video- und Fotobearbeiter. Mit Mini-LED käme die Bildqualität wohl an die hochgelobten Liquid Retina XDR-Displays der MacBook Pros heran. Die Bildschirmdiagonale von 27 Zoll bei 5K-Auflösung soll wohl erhalten bleiben.
Ein Monitor mit eigenem Gehirn: Der A19-Chip
Ein weiterer Paukenschlag betrifft die interne Rechenleistung. Statt des in die Jahre gekommenen A13 Bionic Chips soll der Nachfolger wohl mit einem modernen A19-Prozessor ausgestattet werden. Diese Aufrüstung wäre mehr als nur ein kosmetisches Update.
Die deutlich höhere Rechenkraft könnte die bestehenden Features wie die Center-Stage-Kamera oder die räumliche Audioverarbeitung des Sechslautsprechersystems spürbar verbessern. Auch neue, eigenständige Funktionen wären denkbar. Diese Strategie unterstreicht, dass Apple den Monitor nicht als passives Anzeigegerät, sondern als intelligenten Bestandteil des Ökosystems sieht.
Die Indizienkette: Regulierungsbehörden und Software-Code
Die Gerüchte erhalten Gewicht durch konkrete Funde. In einer chinesischen Regulierungsdatenbank tauchte ein nicht angekündigtes Apple-Display mit der Modellnummer A3350 auf, beschrieben als „High-Performance-LCD-Display“. Solche Einreichungen erfolgen bei Apple typischerweise kurz vor der Markteinführung.
Hinzu kommt ein interner Code („J527“), der kürzlich in iOS-26-Betaversionen entdeckt wurde und mit dem neuen Display in Verbindung gebracht wird. Dieser Code soll explizit auf die 120Hz-ProMotion-Technologie hindeuten. Die zeitliche Abfolge ähnelt der des Vorgängermodells, das etwa drei Monate nach einer solchen Einreichung vorgestellt wurde.
Ein überfälliges Update für das Apple-Ökosystem
Das ursprüngliche Studio Display von 2022 erhielt ein durchwachsenes Echo. Die 5K-Auflösung, die Verarbeitungsqualität und das Audio-System wurden gelobt, die veraltete 60Hz-Wiederholrate und das Fehlen von HDR dagegen scharf kritisiert – besonders angesichts des hohen Preises.
Ein Nachfolger mit ProMotion und Mini-LED würde diese Hauptkritikpunkte direkt adressieren. Das Timing wäre perfekt: Für Frühjahr 2026 werden auch neue Versionen von Mac Studio und Mac mini mit M5-Chips erwartet. Ein modernisierter, dazu passender Monitor würde endlich ein schlüssiges High-End-Arbeitsplatzpaket für Kreativschaffende komplettieren. Viele Mac-Nutzer warten seit Jahren auf einen Apple-Monitor, der mit der Display-Technologie ihrer Laptops mithalten kann.
Wann kommt die offizielle Enthüllung? Der Zeitplan der regulatorischen Einreichungen und der übliche Produktzyklus deuten auf einen Start im Frühjahr 2026 hin – vielleicht rund um den vierjährigen Geburtstag des ersten Modells im März oder April. Bis dahin bleibt es bei spannenden Spekulationen. Doch die Hinweise mehren sich, dass Apple seinen Profi-Monitor endlich auf das Niveau seiner anderen Spitzenprodukte heben will.
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