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Apple stellt macOS 26.4 Beta 2 vor – Ende der Intel-Ära naht

27.02.2026 - 01:09:25 | boerse-global.de

Die neue macOS-Beta bereitet das Ende für Intel-Macs vor und bietet neue Alltagsfunktionen wie eine manuelle Ladebegrenzung. Im Code finden sich Hinweise auf ein günstiges MacBook und ein neues Studio Display.

Apple hat die zweite öffentliche Beta von macOS 26.4 Tahoe an Tester ausgeliefert. Das Update bereitet den endgültigen Abschied von Intel-Macs vor und enthüllt im Code Hinweise auf neue Hardware. Die Veröffentlichung erfolgt nur wenige Wochen vor einer angekündigten Apple-Event am 4. März.

Neue Features: Akku-Schonung und kompaktes Safari-Design

Das Beta-Update vom 24. Februar bringt praktische Neuerungen für den Alltag. Ein zentrales Feature ist die neue Ladebegrenzung. Nutzer können den maximalen Ladestand ihrer MacBook-Akkus nun manuell zwischen 80 und 100 Prozent festlegen. Dies soll die Batteriegesundheit bei dauerhaft angeschlossenem Laptop schonen – eine oft gewünschte Funktion.

Zudem kehrt das kompakte Tab-Layout in Safari zurück. Suchleiste und Tabs werden wieder in einer einzigen Zeile vereint, was vertikalen Bildschirmplatz spart. Die Rückkehr erfolgte nach Nutzerfeedback. Unter der Haube legt Apple zudem den Grundstein für zukünftige Emoji und verfeinert das „Liquid Glass“-Design mit seinen transparenten, reflektierenden Oberflächen.

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Kompatibilität: Letzte Warnungen vor dem Intel-Aus

macOS 26 Tahoe ist die letzte Version, die überhaupt noch Intel-basierte Macs unterstützt. Zugelassen sind nur ausgewählte Spätmodelle wie das 16-Zoll-MacBook Pro von 2019 oder der iMac von 2020. Ab macOS 27 wird dann ausschließlich Apple Silicon vorausgesetzt.

Die aktuelle Beta bereitet auf diesen harten Schnitt vor. Das System zeigt Apple-Silicon-Nutzern nun prominente Warnungen an, wenn Apps noch auf Rosetta 2 angewiesen sind. Diese Übersetzungsschicht für alte Intel-Programme soll mit macOS 27 komplett entfallen. Apple entfernt systematisch Intel-spezifischen Code und drängt Entwickler zu nativen Apple-Silicon-Versionen ihrer Software.

Code-Schnipsel verraten neue Hardware

Während die Beta Software verfeinert, haben Code-Analysten im finalen Build von macOS 26.3 Treiber für drei unveröffentlichte Geräte entdeckt. Die Identifikatoren J700, J427 und J527 passen zu Gerüchten um das Apple-Event am 4. März.

  • J700 soll ein neues, kostengünstiges MacBook für den Einstiegsmarkt sein. Es könnte ein Display unter 13 Zoll und einen A18 Pro-Chip erhalten.
  • J427 und J527 deuten auf zwei Varianten eines Studio Display der zweiten Generation hin. Erwartet werden eine 120Hz ProMotion-Technologie, HDR-Unterstützung und ein integrierter A19-Chip für verbesserte Webcam- und Audio-Features.

Kürzliche Ökosystem-Updates: KI-Cluster und Edge Light

Vor der aktuellen Beta brachten die Updates 26.2 und 26.3 bereits wesentliche Neuerungen. Hervorzuheben ist der Edge Light-Videoeffekt. Dabei nutzt der Mac das Display, um das Gesicht des Nutzers bei Video-Calls im Dunkeln auszuleuchten – wie ein virtueller Ringlicht.

Zudem wurden die KI-Fähigkeiten erweitert. Eine neue Low-Latency-Funktion nutzt Thunderbolt 5, um mehrere Mac Studios zu leistungsstarken Rechenclustern zu verbinden. Das open-source-Projekt MLX erhält vollen Zugriff auf die neuronalen Beschleuniger der M-Chips, was KI-Inferenz für Entwickler massiv beschleunigt.

Enterprise-Reife und das „Liquid Glass“-Interface

Die breite Einführung von macOS 26 Tahoe hat einen Reifegrad erreicht, der nun die flächendeckende Enterprise-Einführung auslöst. Große Institutionen wie die University of California unterstützen das Betriebssystem seit Ende Januar offiziell.

Das prägende visuelle Merkmal ist das Liquid Glass-Interface mit durchscheinenden Menüs und Icons. Während das Design bei Privatanwendern gemischte Reaktionen hervorrief, konzentrieren sich IT-Abteilungen auf die verbesserten Sicherheits- und Verwaltungstools im Hintergrund. Dazu gehören deklaratives App-Management und verbesserte Single-Sign-on-Lösungen.

Ausblick: Frühjahr 2026 bringt Finale und neue Geräte

Die finale Version von macOS 26.4 soll im Frühjahr 2026 erscheinen. Sie wird die Software-Grundlage für die erwartete neue Hardware vom 4. März bilden. Die aggressiven Rosetta-2-Warnungen markieren das definitive Ende einer Ära. Für Entwickler schrumpft das Zeitfenster, um ihre Intel-Apps zu modernisieren. Der Blick richtet sich bereits auf macOS 27, das den Übergang zu einer reinen Apple-Silicon-Welt vollenden wird.

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