Apple, M5-Chips

Apple startet mit M5-Chips und MacBook Neo durch

06.03.2026 - 05:00:48 | boerse-global.de

Apple stellt mit dem günstigen MacBook Neo und neuen M5-Prozessoren eine breite Produktpalette vor. Die Neuausrichtung zielt auf Einsteiger und Profis gleichermaßen ab.

Apple startet mit M5-Chips und MacBook Neo durch - Foto: über boerse-global.de
Apple startet mit M5-Chips und MacBook Neo durch - Foto: über boerse-global.de

Apple hat seine gesamte Produktpalette neu aufgestellt. Mit dem günstigen MacBook Neo und neuen M5-Chips will der Konzern sowohl Einsteiger als auch Profis gewinnen.

Cupertino – In einer beispiellosen Produktoffensive hat Apple diese Woche seine Strategie für 2026 vorgelegt. Innerhalb weniger Tage stellte das Unternehmen ein komplett neues Laptop-Segment vor, führte die nächste Chip-Generation ein und verschärfte den Kampf um preisbewusste Kunden. Die Botschaft ist klar: Apple will Marktanteile zurückerobern.

MacBook Neo: Der günstigste Mac aller Zeiten

Das spektakulärste Novum ist das MacBook Neo. Für umgerechnet etwa 550 Euro Startpreis bietet Apple damit erstmals einen neuen Einstieg in die Mac-Welt. Das 13-Zoll-Gerät wird vom A18 Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro angetrieben und kommt in vier Farben. Die Basisversion hat 8 GB RAM und 256 GB Speicher.

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Für den niedrigen Preis gibt es jedoch Abstriche: Touch ID gibt es erst im 512-GB-Modell für 100 Euro Aufpreis. Mit dem Neo zielt Apple direkt auf den umkämpften Einsteigermarkt – eine klare Kampfansage an Hersteller günstiger Windows-Laptops.

M5-Chips: Neue Power für Air und Pro

Das Herzstück der Offensive ist die neue M5-Chip-Familie. Sie treibt die aktualisierten MacBook Air (13 und 15 Zoll) und MacBook Pro (14 und 16 Zoll) an. Apple verspricht einen erheblichen Leistungsschub, besonders für KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät.

Während der MacBook Air nun doppelten Basisspeicher und Wi-Fi 7 erhält, setzen die Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max neue Maßstäbe für Profis. Der Einstiegspreis für das 14-Zoll MacBook Pro steigt jedoch um 200 Euro auf 2.199 Euro. Alle neuen Geräte sind ab sofort vorbestellbar und werden ab dem 11. März ausgeliefert.

iPhone 17e und iPad Air: Mehr Leistung für weniger Geld

Auch im Mobilbereich schärft Apple sein Angebot. Das neue iPhone 17e startet bei 599 Euro und bietet mit 256 GB doppelt so viel Speicher wie sein Vorgänger. Es teilt sich den leistungsstarken A19-Chip mit dem Topmodell iPhone 17 und erhält erstmals MagSafe.

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Das iPad Air springt mit dem M4-Chip eine Performance-Klasse nach oben. In 11 und 13 Zoll verfügt es nun über 12 GB RAM – eine deutliche Aufwertung für kreative Arbeiten. Der Preis für die 11-Zoll-Variante bleibt bei 599 Euro.

Strategische Neuausrichtung mit klarer Botschaft

Die Produktflut zeigt Appels zweigleisige Strategie: Einerseits öffnet sich das Unternehmen mit aggressiven Preisen für neue Kundengruppen. Andererseits festigt es die Spitzenposition bei professionellen Anwendern. Die durchgängige Verdopplung des Basisspeichers und moderne Konnektivität sollen die Geräte zukunftssicher machen.

„Diese Woche war mehr als ein Update – es war eine strategische Neupositionierung“, analysieren Branchenbeobachter. Besonders das MacBook Neo wird genau beobachtet. Kann es im hart umkämpften Markt für Laptops unter 800 Euro wirklich punkten?

Die Weichen für 2026 sind gestellt. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen, wenn die ersten Kunden ihre neuen Geräte in Händen halten.

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