Apple, Siri

Apple Siri: Vom Sprachbefehl zum KI-Chatbot

23.01.2026 - 08:25:12

Apples digitaler Assistent Siri wird mit iOS 27 zu einem generativen KI-Chatbot auf Basis von Google Gemini und erhält ein neues Bildschirm-Bewusstsein für tiefe Integration.

Apple plant eine Revolution für seinen digitalen Assistenten: Siri soll mit iOS 27 zu einem vollwertigen, generativen KI-Chatbot werden. Damit will der Konzern endlich mit Konkurrenten wie ChatGPT und Google Gemini gleichziehen.

Projekt „Campos“: Apples strategische Kehrtwende

Intern als Projekt „Campos“ geführt, markiert die Überholung einen fundamentalen Strategiewechsel. Lange zögerte Apple bei offenen Chatbots – doch der Erfolg der Konkurrenz ließ keine Wahl mehr. Unter der Führung von Softwarechef Craig Federighi wird Siri nicht mehr nur Befehle entgegennehmen, sondern Inhalte generieren, Informationen zusammenfassen und in natürliche Dialoge treten können. Ein komplett neues Nutzererlebnis soll die alte Oberfläche ersetzen.

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Antrieb durch Google Gemini

Das Herzstück der neuen Intelligenz kommt von einem Partner: Google. Für rund eine Milliarde Euro jährlich nutzt Apple eine maßgeschneiderte Version der Gemini-Modelle. Diese Kooperation ermöglicht es dem iPhone-Hersteller, auf modernste KI-Infrastruktur zuzugreifen, ohne seine strengen Datenschutzstandards zu opfern. Die Lösung ist tief in das Apple-Ökosystem integriert, bleibt aber flexibel: Langfristig könnten auch eigene oder andere Modelle zum Einsatz kommen.

Tiefe Integration mit „Bildschirm-Bewusstsein“

Der entscheidende Vorteil gegenüber eigenständigen KI-Apps ist die tiefe Verknüpfung mit dem Betriebssystem. Die neue Siri soll ein „Bildschirm-Bewusstsein“ erhalten. Das bedeutet: Sie kann erkennen, was gerade auf dem Display zu sehen ist, und direkt damit interagieren.

Ein offenes E-Mail-Fenster zusammenfassen? Daten aus einem Dokument in eine Tabelle übertragen? All das soll per Sprach- oder Texteingabe möglich sein. Mit tiefem Zugriff auf Kern-Apps wie Fotos, Mail und Kalender könnte Siri so Aktionen ausführen, für die man heute noch manuell mehrere Apps öffnen muss. Genau diese nahtlose Integration ist die größte Schwäche aktueller Drittanbieter-Apps.

Fahrplan: Erste Schritte noch 2026

Bis zum großen Wurf müssen sich Nutzer noch etwas gedulden. Die vollständige Chatbot-Funktionalität ist für iOS 27 vorgesehen, das voraussichtlich im September 2026 mit dem iPhone 18 erscheinen wird. Ein erster Vorgeschmack kommt jedoch schon früher: iOS 26.4 in den kommenden Monaten soll eine „persönlichere“ Version von Siri bringen, die den Weg für das große Update ebnet.

Die offizielle Enthüllung wird für die WWDC 2026 im Juni erwartet. Dort wird Apple zeigen, wie es die seit Jahren kritisierte Rückständigkeit seines Assistenten beenden will.

Marktkontext: Ein überfälliger Schritt

Die Ankündigung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Während Wettbewerber generative KI massiv in ihre Produkte integriert haben, wirkte Siri zunehmend veraltet. Die Abkehr von starren, vorprogrammierten Antworten hin zu einem generativen Modell ist ein klares Eingeständnis: Die Zukunft der digitalen Helfer liegt in der Konversation.

Datenschutz bleibt dabei ein zentrales Alleinstellungsmerkmal. Apple will, so die Berichte, die Langzeiterinnerung der KI an Gespräche stark limitieren, um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren. Mit „Campos“ steht einer der größten Updates der iPhone-Bedienung seit über einem Jahrzehnt bevor – und könnte definieren, wie wir künftig mit unseren Geräten sprechen.

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