Apple Siri: KI-Revolution durch Google-Partnerschaft
06.02.2026 - 21:03:12Mit iOS 26.4 erhält Siri endlich das Update, das den Assistenten konkurrenzfähig macht. Möglich wird dies durch eine überraschende Allianz mit Google und dessen Gemini-KI.
Cupertino – Apple vollzieht einen strategischen Schwenk, der die Smartphone-Welt verändern könnte. Statt allein zu entwickeln, setzt der Konzern auf die KI-Expertise von Google. Das Ergebnis ist eine völlig neue Version von Siri, die im Frühjahr 2026 mit dem Update auf iOS 26.4 erscheint. Sie soll den Assistenten von einem simplen Befehlsempfänger in einen proaktiven, kontextbewussten Helfer verwandeln.
Die Beta für Entwickler startet Mitte Februar, die öffentliche Veröffentlichung ist für März oder April geplant. Nutzer von iPhone 15 Pro und neueren Modellen werden die neuen Funktionen zuerst erhalten.
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Kontextverständnis und Bildschirm-Intelligenz
Das Update bringt zwei Kerninnovationen. Erstens ein tiefes Kontextverständnis. Siri verliert künftig nicht den Faden einer Unterhaltung und kann auf persönliche Daten aus Mail, Nachrichten oder Kalender zugreifen. Die Frage „Was ist die Flugnummer meiner Mutter?“ beantwortet der Assistent dann direkt, indem er die Information aus einer E-Mail extrahiert.
Zweitens erhält Siri „On-Screen Awareness“. Das System erkennt, was auf dem Display zu sehen ist, und handelt entsprechend. Beim Betrachten eines Fotos von einem unordentlichen Schreibtisch schlägt Siri Organisationstipps vor. Beim Lesen eines langen Artikels in Safari erstellt er eine prägnante Zusammenfassung. Diese visuelle Intelligenz macht die Interaktion mit dem iPhone deutlich intuitiver.
Nahtlose App-Steuerung und Produktivitäts-Boost
Eine weitere Neuerung ist die übergreifende App-Steuerung. Nutzer können komplexe, mehrstufige Aufgaben per Sprachbefehl ausführen. Der Befehl „Finde das Foto vom Strand, bearbeite es und speichere es im Urlaubs-Ordner“ wird dann nahtlos umgesetzt – ein großer Schritt für die alltägliche Produktivität.
Zudem kann Siri lange E-Mails oder Notizen automatisch in prägnante Stichpunkte zusammenfassen. Die technologische Basis bildet eine speziell angepasste Version von Googles Gemini-KI, integriert in Apples „Foundation Model Version 10“. Mit 1,2 Billionen Parametern erreicht sie eine bisher auf Mobilgeräten unübliche Verarbeitungstiefe.
Strategisches Eingeständnis mit Milliardenkosten
Die Partnerschaft ist ein bemerkenswerter Kurswechsel für Apple, der für seine abgeschlossene Entwicklung bekannt ist. Experten werten dies als Eingeständnis, dass Siri technologisch ins Hintertreffen geraten war. Die Kooperation soll den Rückstand schnell aufholen.
Der Deal hat seinen Preis: Medienberichte gehen von jährlichen Zahlungen in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar von Apple an Google aus. Trotz der Zusammenarbeit betont Apple sein Commitment zum Datenschutz. Die Verarbeitung soll primär auf dem Gerät und in Apples „Private Cloud Compute“-Infrastruktur bleiben. Kritiker fragen jedoch, wie sich der Datentransfer durch Googles Systeme mit diesem Anspruch vereinbaren lässt.
Erst der Anfang: iOS 27 bringt den Dialog-Assistenten
Das Frühjahrs-Update ist nur Phase eins einer zweistufigen Transformation. Die weitaus umfassendere zweite Phase ist für den Herbst 2026 mit iOS 27 geplant. Dann soll Siri zu einem echten Konversations-Assistenten werden, der natürliche Dialoge über mehr als 20 Interaktionen führt und komplexe Aufgaben autonom löst.
Mit diesem ambitionierten Plan will Apple die Führung im Markt der digitalen Assistenten übernehmen. Die Kombination aus Apples Hardware-Integration und Googles KI-Führerschaft könnte die Nutzererfahrung fundamental verändern. Das iPhone der Zukunft wartet dann nicht mehr auf Befehle – es antizipiert sie.
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