Apple setzt 2026 auf unsichtbare Selfie-Kameras
16.03.2026 - 00:00:25 | boerse-global.deApple revolutioniert die Frontkamera: Sowohl das iPhone 18 Pro als auch das erste faltbare iPhone sollen mit einer speziellen 24-Megapixel-Selfie-Kamera ausgestattet werden. Die Technik dahinter ist jedoch grundverschieden und markiert einen Wendepunkt im Apple-Design.
iPhone 18 Pro: 24-Megapixel-Sprung und unsichtbarer Schnitt
Für die Pro-Modelle der nächsten Generation plant Apple einen massiven optischen Upgrade. Der Wechsel von einem 18- auf einen 24-Megapixel-Sensor verspricht deutlich mehr Details und bessere Leistung bei schwachem Licht. Das ist mehr als eine Verdopplung gegenüber der 12-Megapixel-Kamera des iPhone 16.
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Die größere Neuerung betrifft jedoch das Display-Design. Analysen deuten darauf hin, dass Apple die Face-ID-Sensoren unter das Display verlegen wird. Dadurch verschwindet der große „Dynamic Island“-Ausschnitt. Stattdessen soll ein winziges Loch für die Selfie-Kamera übrig bleiben – möglicherweise in der linken oberen Ecke. Das Ergebnis wäre ein nahezu ununterbrochener Bildschirmrand.
iPhone Fold: Die unsichtbare Kamera für die Klapp-Handys
Noch ambitionierter ist die Technik im ersten faltbaren iPhone. Für das innere, 7,8 Zoll große Falt-Display entwickelt Apple eine 24-Megapixel-Kamera unter dem Display (UDC). Bisherige UDCs von Konkurrenten wie Samsung lieferten mit 4 bis 8 Megapixeln oft unscharfe Bilder.
Apple will dieses Qualitätsproblem lösen. Berichten zufolge kombiniert der Konzern spezielle, lichtdurchlässigere Display-Materialien mit einer KI-gestützten Bildkorrektur. So soll die Kamera trotz der darüberliegenden Pixel-Schicht scharfe Selfies aufnehmen können. Die äußere 5,5-Zoll-Anzeige erhält dagegen eine konventionelle 18-Megapixel-Lochkamera.
Touch ID kehrt für das Falt-Handy zurück
Die unsichtbare Innenkamera hat Konsequenzen für die Sicherheitstechnik: Im iPhone Fold wird es keine Face ID geben. Das komplexe TrueDepth-System für die Gesichtserkennung passt nicht unter ein faltbares Display.
Stattdessen setzt Apple wieder auf den Fingerabdrucksensor. Touch ID soll in den seitlichen Ein-/Ausschalter integriert werden – eine Lösung, die bereits von iPads bekannt ist. Der Nutzer kann das Gerät so sicher entsperren, egal ob es aufgeklappt oder zugeklappt ist.
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Kontext: Auch die Rückseite wird revolutioniert
Die Frontkamera-Upgrades sind Teil einer umfassenden Foto-Offensive. Die iPhone-18-Pro-Modelle sollen erstmals ein variables Blenden-System für die Hauptkamera auf der Rückseite erhalten. Eine mechanische Iris passt die Lichtmenge physisch an die Umgebung an – für bessere Fotos bei wenig Licht und mehr Kontrolle über die Schärfentiefe.
Das iPhone Fold konzentriert sich dagegen auf eine schlanke Bauweise. Geschlossen soll es weniger als 10 Millimeter dick sein. Dafür verzichtet es auf die variable Blende und das Teleobjektiv der Pro-Modelle. Stattdessen wird ein Dual-Kamera-System mit zwei 48-Megapixel-Sensoren erwartet.
Marktausblick: Ein neuer Standard entsteht
Mit diesen Innovationen unterstreicht Apple seine Strategie, die Premium-Modelle klar zu differenzieren. Das iPhone 18 Pro spricht mit unsichtbarer Face ID und variabler Blende die Fotografie-Enthusiasten an.
Das iPhone Fold mit seiner hochauflösenden Unter-Display-Kamera könnte dagegen einen neuen Industriestandard für Falt-Handys setzen. Analysten rechnen mit einem Startpreis von rund 2.000 US-Dollar. Gelingt Apple der Qualitätsdurchbruch, dürfte die Technik in den Folgejahren auch in Standard-iPhones und iPads einziehen – und das Gesicht unserer Mobilgeräte für immer verändern.
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